Dienstag, 7. April 2015

Wandbehang in Arbeit

Dieses Abarbeiten der Ufos ist ungeheuer motivierend für mich.
Ich habe auf einmal ganz viele Ideen für neue Dinge wie Decken, Wandbehänge, Karten. Und ich denke nicht nur drüber nach, nein, ich setze mich tatsächlich hin und beginne zu zeichnen, rechnen, schneiden und zu guter Letzt setze ich mich sogar an die Nähmaschine. 
Ob es was damit zu tun hat, dass die Berge mit Unvollendetem kleiner werden und das erst zu Erledigende nicht mehr bremst?
Eigentlich ist es auch egal, es tut sich wieder was in meinem Nähzimmer - schön!
Beim Jahresrückblick 2014 hatte ich bemerkt, dass es nicht grade ein produktives Jahr war. Das hat sich nun wirklich geändert, denn im ersten Quartal 2015 habe ich schon mehr genäht als im ganzen letzten Jahr!

Toll, Mädels, ich danke Euch für diese geniale Idee - wer hatte sie eigentlich ????


Eins meiner aktuell in der Umsetzung befindlichen
Arbeiten ist ein Wandbehang für die neue Küche, die aber auch schon seit knapp drei Jahren nicht mehr neu ist ;-)

 Dieses ist der aus vielen kleinen Stücken zusammengesetzte Hintergrund, 1m x 0,90 m.
Ich habe sie auf Bügelvlies aufgebügelt mit offenen Kanten.
Entstanden ist er schon im Februar während des einwöchigen Nähurlaubs.

Im nächsten Schritt habe ich dünnes Vlies druntergelegt und freihandgequiltet über die offenen Kanten, um etwas Stabilität zu bekommen.







 Nun hängt er bei mir an der Schrankwand, die immer als Designwand herhalten muss und ich habe heute Platzhalter für die einzelen Elemente drauf befestigt.



Vielleicht arbeite ich ja in den nächsten Tagen daran weiter.....es soll ja schließlich kein UFO werden!!!!

Montag, 30. März 2015

UFO des Monats: März

Aber nun fast ganz aktuell.  Fast deshalb, weil jetzt erst mal das Bild von Beginn des Monats kommt.

Also vorm Beenden des Ufos sah es so aus:


Ein Top, das Ende Oktober beim Treffen in Springe genäht wurde und seitdem hier lag und lag und lag.

Die Märzaufgabe war natürlich, das Top zu quilten. Ja, es kommt kein Vlies dazwischen. Ich mache fast immer nur eine Fleecedecke oder Fleecestoff als Rückseite.

Wie, ich könnte doch auch gleich das Binding dran nähen? Neee, neee, immer schöne kleine Schritte, denn die UFOs müssen fürs ganze Jahr reichen :-)

UFO des Monats: Februar





Nun ja, ich weiß, der März ist morgen
schon vorbei und ich komme jetzt
mit dem Februarufo.
Aber besser spät gezeigt als gar nicht :-)



Gequiltet habe ich diesen quietschend
bunten Quilt (man beachte die Rückseite
 - schön pink, gelle?) zwischen
Weihnachten und Neujahr und im
Februar habe ich dann das
Binding dran genäht.

Ein UFO weniger!


Sonntag, 1. März 2015

UFO des Monats : Januar

Für den ersten Monat des Jahres hatte ich mir vorgenommen, endlich das Binding an "den Trümmer" zu nähen. "Der Trümmer " - was ist das schon wieder? Hinter diesem liebevoll gemeinten Namen verbirgt sich das Endergebnis des "Happy Scrappy", von dessen Entstehungsprozess es hier schon einige Posts gibt.
Wie so oft verließ mich die Puste auf der Zielgeraden. Blöcke alle fertig, an einem Nähwochenende mit der Gruppe "Treffen in Springe" hatte ich ihn auch zusammengebastelt und dann lag er.....und lag er.....und lag er.... 
Zwischen Weihnachten und Neujahr, als ich ganz allein zu Hause war, weil nur ich noch freie Tage über hatte, habe ich ihn dann endlich gequiltet auf der Quiltmaschine. Und damit er nicht noch abgelagerter wurde, habe ich ihn zum Ufo des Monats erkoren. 

Hat auch ganz gut geklappt :-) 

Wenn das Wetter wieder besser wird, suche ich mir draußen eine schöne Stelle und fotografier ihn mal richtig, damit seine Schönheit zur Geltung kommt. Im Haus klappt das nicht so ganz aufgrund seiner doch nicht unerheblichen Größe! 




Etwas auf die Ohren

Aktuell bin ich beim letzten bisher auf Deutsch erschienenem Hörbuch von Ben Aaronovitch. Ich habe mich auf einem Rutsch durch alle vier durchgehört. ich weiß gar nicht, warum ich die Reihe bisher vermieden habe?
Vielleicht weil ich dachte, es wäre Fantasy oder so wie Harry Potter, den ich damals zwar zu Beginn der Reihe auch gerne gelesen habe, aber meine Begeisterung ließ von Band zu Band nach. Ich habe, glaube ich zumindest, den letzten immer noch nicht gelesen
Aber irgendwann hatte ich wenig anderes zum Hören hier, das mich reizte und da hab ich einfach mal reingehört. Und musste weiter und weiter hören....
Es ist keine reine Fantasy, halt genauso viel Fiktion wie in manchem skandinavischen Krimi oder einem Tatort ;-) Ben Aaronovitch hat es geschafft, eine gute Mischung aus realem Krimi in der Gegenwart mit einem ordentlichen Schuss Magie hinzubekommen.

Ben Aaronovitch: Die Flüsse von London
Peter Grant, frischausgebildeter Constable der britischen Polizei, landet nicht, wie er befürchtet in einer trockenen Schreibtischabteilung, sondern in der aus bisher nur einer Person bestehenden Abteilung für magische Verbrechen. Und das nur, weil er den einzigen Zeugen eines Verbrechens befragt hatte, aber leider war das ein Geist und damit ist er dann doch etwas aufgefallen in den Reihen der Polizei. Sein Vorgesetzter Nightingale ist ein 100 Jahre alter, sich aber knackig gehaltener "Praktizierender" und führt ihn nun ein in die Kunst des Zauberns.
In diesem Teil müssen sie eine Mordserie aufklären. Ein unbekannter Zauberer sucht sich anscheinend wahllos harmlose Menschen aus und lässt sie schreckliche Morde begehen. (Nein, das Blut spritzt nicht umher, durch die doch sehr unwahrscheinlichen Todesarten geht's einem nicht wirklich nahe)
Nebenbei muss Peter noch zwischen den Flussgöttern Vater und Mutter Themse vermitteln, diese tauchen mit ihrer zahlreichen Kinderschar immer wieder auf und begleiten ihn/ uns auch durch die nächsten Bände.

Wie ich oben schon schrieb, gefiel es mir richtig gut. Skuriler englischer Humor ließ mich manchmal sehr schmunzeln. Peters Verknüpfungen der alten Zauberkünste mit der modernen Technik sind auch schon besonders ;-)
Dietmar Wunder liest Klasse, allein das ist schon das Hören wert!



Samstag, 28. Februar 2015

Batikquilt

Das Top ist letzte Woche noch fertig geworden.


Es soll eine Ergänzung zu diesem Quilt werden 

Vielleicht kommt noch ein schwarz- weißer Rand drum, mal schauen. 
Und damit es nicht bis kurz vorm Verschenktermin unfertig herumliegt, erkläre ich es zum "Ufo des Monats März". Im März entweder Rand dran, im April quilten und im Mai das Binding oder ohne Rand alles einen Monat früher. Das ist ein Arbeitsumfang, den ich schaffen kann, aber auch noch Raum und Zeit für ein neues Projekt lässt.
Geschickt geplant, oder? 




Freitag, 27. Februar 2015

Jeden Monat ein Ufo abarbeiten

Einige Quiltfreundinnen und ich haben verabredet, dass jede jeden Monat dieses Jahres ein Ufo fertig stellt. Zu Beginn des Monats schickt jede ein Foto vom Ufo des Monats und am Ende gibt's dann, wenn alles nach Plan abgearbeitet wurde, das Beweisfotos mit dem fertigen Projekt. Klappte es nicht mit der Abarbeitung, gibt's ne Strafe: Für jede andere ein Stoffstück in der Menge eines FQ aus dem Fundus.
Blöd ist nur, wenn man sich, so wie ich mir, vorgenommen hat, dass keine neuen Stoffe ins Haus kommen, sondern die vorhandenen endlich mal zumindest teilweise weggearbeitet werden sollen. Und wenns eine Abweichung davon gibt, dann nur ein Stoff, der auch wirklich explizit gebraucht wird für ein aktuell anstehendes Projekt. 
Nun motiviere ich jeden Monat meine Mitnäherinnen, schicke Nachrichten und frage nach dem aktuellen Stand...irgendwann werden sie mich und meine Nachrichten blockieren.....
Am Ende des Jahres habe ich wahrscheinlich 5 Nähfreundinnen weniger.......



Montag, 16. Februar 2015

Test Blogger - App

 Jetzt einige Bilder des aktuellen Projekts, um die App fürs Pad zu testen. Vielleicht gibt's dann mal wieder öfter Posts....

Ich möchte einen Batikquilt verschenken als Ergänzung zu einem schon vorhanden Batikquilt, aber meine Batikkiste war leer und ich kaufe KEINEN Stoff mehr!!! Nein, Stoff kaufe ich nicht mehr.....ohhhmmm......
Die liebe A. hörte mein Klagen und drückte mir Ihre Batikkiste in die Hand mit der Aussage: "Ich will keine neuen Batiks dafür wieder bekommen!!!" in die Hand. Na gut, das lässt sich ja machen, vielleicht mit pink auffüllen? 

Jedenfalls war ich gestern und heute schon fleißig. Hier Fotos vom Ergebnis mit verschiedenen Legevarianten. Das dritte Foto wirds nun wohl werden. Oder gibt's andere Meinungen?
 

Sonntag, 24. November 2013

Ein Körbchen als Mitbringsel: Der Entstehungsprozess zum Nachverfolgen

Ein Mitbringsel musste her, natürlich relativ kurzfristig - wie immer.

Und weil das Körbchennähen so einen Spaß gemacht hatte, sollte es eins werden. Farbe...mmmmhh? Keine Ahnung, was die Lieblingsfarbe der zu Beschenkenden ist, also nehm ich halt meine ;-)



Alles vorbereitet: Seil und 3 cm breite Stoffstreifen. Es soll nur ein kleines Körbchen werden, 6m habe ich noch vom letzten abgeschnitten übrig. Die werden jetzt verbraucht......






Angefangen zu wickeln, immer schön schräg, so bleibt das Seil schön dünn und der Stoffverbrauch wächst nicht ins Unendliche. An den Übergängen der einzelnen Stoffstreifen immer die Wäscheklammer setzen um wildem Abwickeln entgegenzuwirken.





Fertig gewickelt, forme ich den Beginn einer kleinen  Schnecke und verbinde die Kordel mit breitem, auf 1 in der Stichlänge eingestellten Zickzackstich. Die Kordel rechts laufen lassen, sonst kommt man nicht weit.




Und immer schön weiter nähen rundrum bis der Boden groß genug erscheint. Ich habe nach 6 Runden beschlossen, dass es genug sein muss, sonst reicht meine Kordel nicht für einen ordentlichen Rand.








Also ab in die Schräge und leicht senkrecht gehalten. Nach drei Runden leicht schräg bin ich in komplette Senkrechte gegangen, weil ich einen hohen, aufrechten Rand wollte.

Nun wird sicher auch klar, warum das Seil bitte rechts laufen muss. Unter den Nähmaschinenarm würde nicht wirklich viel drunter passen und bei einem kleinen Untersetzer wäre da schon Schluß.

Vom Ende hab ich jetzt kein Foto gemacht. Ich habe die einzelnen Stränge des Seils stufig abgeschnitten, immer ca. 1 cm kürzer, den Stoff etwas aufgezwirbelt wie eine Tüte und dann auf der Kante auslaufen lassen. 


Noch eine Runde Zickzack ganz außen am fertigen Rand herum und ...Tataaaa! Ein Körbchen!

Samstag, 23. November 2013

Genähte Körbchen - kitschig oder kultig?

Seit ca. einem bis anderthalb Jahren guck ich mir bei Nähtreffen an, wie einige meiner Nähfreundinnen aus Kordel und Stoffstreifen Körbchen zaubern. Wie es immer so ist bei uns Jäger- und Sammlerinnen habe ich damals natürlich sofort auch Seil haben wollen. Das lag nun hier herum und erinnerte mich immer wieder an meinen "Körbchenwunsch". Zu einem der letzten Treffen hatte ich es schon mitgenommen und auch angemeldet, dass mir das unbedingt gezeigt werden müsse. Aber wie es immer so ist: Es gab noch ws viel Schöneres, was dringend erst sein musste.
Aber für dieses Mal hatte ich mir selbst auferlegt: Erst Körbchen und dann was anderes!!!!

Und das war auch gut so....................

Die Kordel wurde mit ca. 3 cm Streifen so schräg wie möglich umwickelt, bei den Übergängen verhinderte eine Wäscheklammer das Abwickeln und bei 10 m war dann Stop. 

Ein halber Meter Stoff war dann drumherum gewickelt.

Fürs runde Körbchen eine kleine Schnecke gedreht und los gings mit Zickzackstich und -ganz wichtig- einer fehlerlosen Jeansnadel. Beim ersten Körbchen habe ich am Anfang fast verzweifelt, weil es immer nur Nester unten drunter gab und ich schon vermutete, dass der Anfangsknubbel zu dick zum Transportieren wäre und durch das Bremsen diese Nester entstanden.

Aber mit einer niegelnagelneuen Jeansnadel flutschte es wie durch den feinsten Stoff - phänomenal! Und immer schön drauf achten, dass die Kordel rechts vom Genähten liegt, sonst bekommt man bald ein Problem ;-) Ist man zufrieden mit dem Durchmesser des Bodens, hält man den Boden leicht geneigt (Hand drunter legen) und näht ca. 3 Runden, (als Merkhilfe eine Stecknadel ab Schräge stecken und die Umrundungen zählen beim Passieren), dann kann der Neigungungswinkel vergrößert verkleinert (Oh Geometrie - nein danke) werden ganz nach Belieben. Ich mag zur Zeit steile, hohe Körbchen, aber sicher wirds auch mal Exemplare mit schaligem Charakter geben.
Kommt man ans Seilende, für einen sanften Übergang die einzelnen Stränge des Seils abstufen und abschließend noch eine Zickzackeherenrunde rund um den Rand. Fertig!

Mir hats richtig Spaß gemacht und natürlich musste ich mir gleich bei der Großbestellerin 100 m Seil abschneiden :-)
Am letzten Wochenende beim Krokusnähtreff entstand so das lila- pinkfarbige und das rote Körbchen aus je 10 m Seil.