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Freitag, 22. Januar 2016

Und noch 'ne App fürs IPad

...gibts auch für Android.... das gleich vorweg :-) Und auch mit dem PC kann man sich dort vergnügen.

Kennt Ihr Issuu?

Eigentlich ist das Programm gedacht, um online Magazine zu veröffentlichen. Hersteller, Firmen, Vereine, Volkshochschulen, Fremdenverkehrsverbünde usw. nutzen diese Plattform, um ihre Programme zu veröffentlichen, bzw. diese in ihren Webseiten über das Programm einzubinden. Verlage werben für ihre Onlineausgaben mit Leseproben.
Einzelpersonen nutzen es, um digitale Ausgaben von Zeitschriften zu erstellen. Wie das funktioniert, will ich gar nicht wissen,  aber gerne stöber ich in diesen Zeitschriften.
Natürlich muss man sich, wie überall, erstmal registrieren. Aber dafür benötige ich nur eine Mailadresse, einen Benutzernamen und ein Passwort und schon gehts los. Es gibt auch die Möglichkeit, sich über Facebook oder google+ anzumelden, aber wer will das schon?

Dann kanns losgehen: Die Bedienung ist ganz einfach.
Links ist ein kleiner roter Punkt. Rot - also wichtig! Nach dem Klick drauf öffnet sich ein Seitenfeld, dort auf "stöbern" klicken, einen Suchbegriff (ganz einfallsreich: Patchwork) eingeben. Nun gibts viele, viele Ergebnisse in allen möglichen Sprachen.
Beim Klicken auf die einzelnen Zeitschriften könnt ihr mit dem üblichen Wischen die Zeitung durchblättern. Ihr werdet merken, dass manchmal nur drei, vier Seiten anzuschauen sind (eine Leseprobe des Verlags), bei anderen ist es aber die gesamte Ausgabe.
Neben dem Titelbild sind oben kleine Buttons, den ersten kennen wir schon (teilen, senden), der zweite soll einen Bücherstapel darstellen. Darauf geklickt und die Zeitschrift wird einem Stapel hinzugefügt, den du in dem kleinen, neu aufgegangenem Fenster anlegst.
Manchmal hat der "Herausgeber" noch andere Zeitschriften auf seinem Stapel, die unserem Beuteschema entsprechen. Dazu unten rechts neben dem Titelbild auf den Namen klicken und ihr steht in dessen Bibliothek.
Zurück zu den drei kleinen Buttons: Der Klick auf die Brille fügt die Zeitschrift deiner Leseliste hinzu. Zu deiner Leseliste kommst du wieder durch den Klick auf den roten Punkt. Dort heißt sie Offline-Leseliste. Genau...Offline! Die Zeitschrift wird heruntergeladen und ist dann für dich offline verfügbar. Und so kann ich mir einen Vorrat für wlan-freie Zeit anlegen. Und Patchworkzeitschriften müssen ja nicht zwingend deutsch sein ;-)
Ich habe schon einige Stapel angelegt: Frankeich, Loire, Patchwork, Textilart, usw. usw. Kleiner Tipp von mir: "Through our hands" - eine Onlinezeitschrift. Guckt sie Euch mal an. Auch hier gibts verkürzte und komplette Ausgaben, da müsst Ihr mal schauen. Es lohnt sich!

Durh das Stöbern kann ganz schön viel Zeit verdaddelt werden....vielleicht soltlen wir uns einen Wecker stellen;-)

Interessiert Euch so etwas überhaupt? Oder denkt Ihr Euch, was schreibt die denn heute fürn Zeugs? Was sollen wir mit den Apps? Kennen wir doch schon lange, alles alte Hüte!
Falls Ihr es ausprobiert: Wie gefällts Euch?



Samstag, 2. Januar 2016

Mein Tablet und ich

Nun gehe ich ja mit Riesenschritten auf die 60 zu (mir wird grad ganz anders...wenn mans so geschrieben sieht...naja, drei Jährchen hab ich ja noch) und in den letzten 30 Jahren gabs in der digitalen Welt eine rasante Entwicklung, mit der ich immer zu gerne mitgegangen bin.
Atari, C64, Commodore Amiga und wie sie alle hießen, wir hatten sie alle. Natürlich war der Sohn derjenige, der das unbedingt brauchte, ich hab das aber immer gerne unterstützt und auch genutzt.
Im 4-Finger-Suchsystem auf dem vom Sohn abgelegten Amiga die Protokolle als Schriftführerin geschrieben, ich war stolz wie Bolle. An Pacman verzweifelt, Jump and Run war noch nie meins und wurde es auch nicht, aber später habe ich dann stundenlang "Siedler" gespielt. Da hatten wir schon einen "echten" PC!
Die Kinder mussten hungern, unbeaufsichtigt Hausaufgaben machen, Mutter war abgetaucht in "Theme Hospital". Wen wunderts, dass der Sohn heute im IT-Bereich arbeitet :-)
Immer sind wir mitgegangen. Sobald Internet auch nur etwas verbreitet und bezahlbar war, wir hatten es.
PC, Laptop und nun Tablet... ich liebe es.
Wenns nicht schon erfunden wäre, das Ipad müsste jetzt unbedingt sofort erfunden werden! Ich nutze es intensiv und sitze seitdem kaum noch am Rechner. Und ich weiß, ich bin damit nicht allein...schön ist es, wenn sich 4 Frauen treffen, alle haben ihr Ipad vor sich und die Teenies sich darüber lustig machen: "Sprecht doch direkt miteinander uns nicht übers Pad!"  Naja, aber wir müssen uns doch über die Pinterestbildchen, Anleitungen usw. austauschen :-)

In unserer Familie gibts eine klare Reihenfolge, in der neue Hard- und Software ausprobiert wird: Sohn, ich und dann kommt ne ganze Weile später auch der liebe Mann. Das Ipad hatte ich schon 1,5 Jahre, bis der liebe Mann auch eins kaufte. (Meins war meins...Finger weg!) Und nun führe ich ihn ein in die Welt der "Must have"-Apps. Da kam mir der Gedanke, Euch von meinen Lieblingsapps zu berichten. Einige werden sicher einige schon kennen, manche kennen vielleicht keine davon.

Um die meistgenutzte App gleich zu nennen: Ich spiele immer noch gerne und viel und bin darum ein Fan von Hayday. Aber darüber schreib ich nix, das erspare ich Euch :-)
Wers intellekueller mag: Wordfeud(Scrabblevariante) ist ganz nett, aber das solls zu Spielkram auch gewesen sein.

Jetzt zu meinen TOP "werweißwieviel" der Apps:

Als Google seinen Blogreader einstellte, musste Ersatz her. Ich hab mich für feedly entschieden und bin dabei gebleiben. Ich liebe es, die Posts aus den Bereichen Patchwork, Nähen, Leben,  Reisen, Wohnmobil, Geocaching zu lesen. Es ist ja auch zu faszinierend,über was die Leute so alles schreiben und von dem sie glauben, dass es andere interessiert. (Ok, ich fass mich mal an meine Nase *grins*) Ich lese nicht täglich und da ich echt ne Menge Blogs (um die 400 hab ich grad gesehen - nur gut, dass dabei genau so Schreibfaule sind wie ich) abonniert habe, kommt da nach einer Woche Pause ganz schön was zusammen. Aktuell hinke ich 13 Tage hinterher. Aber das stört mich eher weniger bis gar nicht. Aktuell sind nur irgendwelche Verlosungen, da mache ich sowieso nie mit, also verpass ich nix. Alles andere ist zeitlos elegant und kann zu jeder Zeit gelesen werden.
Natürlich müssen die Blogadressen erst mal in feedly kommen: Die ersten habe ich vom alten Googlereader importiert. Finde ich jetzt einen Blog, den ich verfolgen möchte, kopier ich die Adresse(immer die Hauptseite, nicht den Post eines einzelnen Tages nehmen), gehe in feedly auf die Lupe (wie in allen Programmen das Symbol für die Suche) und füge die Adresse ein. Auf den gefundenen Blognamen klicken, auf das Pluszeichen klicken und alles ist schön. Wenn mans organisiert mag, legt man sich noch Kategorien an und sortiert es fein säuberlich ein.
Meine Grundeinstellung ist "All" , das wird links im Aufklappmenu ausgewählt und "Liste", das wähle ich über das Rädchen "Einstellungen" oben rechts am Rand. Nun klicke ich auf den obersten Artikel der Aufzählung, er wird mir komplett angezeigt und anschließend kann ich durch das typische Wischen einen nach dem anderen lesen. Bei manchen Blogs muss auf die Titelzeile des Posts geklickt werden, da sonst der Post nicht komplett angezeigt wird. Das ist eine nicht reader freundliche Einstellung und leider noch sehr verbreitet. Ich bin mir nicht sicher, ob der Traffic auf dem Blog die Readerabonnenten mitzählt. Wenns nicht so ist, wäre das für mich der einzige Grund, warum diese Einstellung gewählt wurde.
Wenns jetzt noch die Funktion des Teilens der gesamten Blogliste gibt mit einem Abgleich "ist schon vorhanden", wäre ich rundum glücklich und könnte mit Freundinnen die Leseliste tauschen. Wer weiß, was ich so verpasse......

Feedly ist optimal in Verbindung mit Pocket, einem Offlinereader. Gibts einen Post mit einer tollen Nähanleitung, einem leckeren Rezept, dann speicher ich direkt aus feedly mit einem Klick in Pocket und ich kann das ganz gemütlich nachlesen, auch offline. Und das ist superklasse, denn so habe ich auch im Urlaub ohne Wlan oder wenn das blöde Internet mal wieder nicht geht, immer etwas zu lesen. Rezepte kann ich in aller Ruhe in meine Rezeptapp (kommt noch) übertragen, Nähanleitungen kann ich in PDFs umwandeln und abspeichern. Einfach nur klasse!! Im Netz gibts eine Anleitung, wie man den "Save to Pocket" Button gleich in Safari hat, geht ganz leicht und kann natürlich auch beim Surfen mit dem Browser berwendet werden.
Ich muss dazu sagen, dass Pocket bei einigen Blogs nicht funktioniert. Das scheint an der Einstellungen des Blogs zu liegen. Dann habe ich nur eine leere Seite, aber das kommt sehr selten vor. In dem Fall gehe ich über den Browser und speicher dann, wenn ich es denn umbedingt haben will.
Ein Tipp: Kai von blogstories hat etwas über Pocket geschrieben und alles natürlich viel besser erklärt als ich.

Ich gehe mal davon aus, dass alle BlogleserInnen inzwischen einen Reader benutzen. Das verbraucht viel weniger Volumen, geht flotter als das Surfen über die Lesezeichenliste und darum die Infos über feedly (oder wie auch immer Euer Readerfavorit heißt) nix Neues waren. Aber vielleicht war einigen von Euch "Pocket" noch unbekannt und ihr könnt nun Eure Lieblingsposts einfacher speichern und müsst nicht immer einen screenshot machen, um dann in Euern Fotos herumsuchen.

So, das wars fürs erste Mal. Ich hab noch ein paar Apps, die ich viel benutze und irgendwann gehts weiter......