Mittwoch, 22. Februar 2012

Ich höre grade....

Jussi Adler - Olsen:  Erbarmen

Der erste Fall der Sonderkommission Q für ungelöste Fälle.

Über den zweiten Teil Schändung hatte ich schon berichtet. Wieso ich in dem Post geschrieben habe, dass mir der erste schon gefallen hatte, ist mir ja unerklärlich, denn ich kenne ihn noch gar nicht!!!! Um so besser, denn nun kann ich ihn genußvoll im Auto auf den Fahrten zum Dienst hören :-)

Die Story im Klappentext ist sehr reißerisch, ein Thriller eben, aber geschrieben ist es überhaupt nicht reißerisch. Spannend halt, aber das soll ja auch so sein. Nix psychomäßig Spannung aufbauend, sondern  echte, lebendige Spannung. Durch die Zeitsprünge laufen zwei Handlungen parallel, aber das ist überhaupt nicht verwirrend.
Die Auftaktgeschichte packt gleich und garantiert gleich zu Beginn einen Spannungsaufbau. So richtig reißt diese Spannung im weiteren Verlauf nicht ab.
Carl Mork wird ins eigens für ihn (und zum Abgreifen hoher finanzieller Mittel) gegründete Sonderdezernat Q abgeschoben. Hier entscheidet er sich aus -zig ungelösten Fällen für den der spurlos von einer Fähre verschwundenen Politikerin Merete Lynggard. Akribisch rollt er den alten,verstaubten Ermittlungsfaden wieder auf und kommt der Lösung immer näher. Übers Ende - ob überraschend oder nicht - kann ich noch nix sagen, bin noch nicht soweit;-) Aber ich habe einen Tipp, mal sehen, obs stimmt......




Dienstag, 21. Februar 2012

Krimi für Fans der niedersächsischen Landeshauptstadt

Wie es bei mir leider so oft der Fall ist, bin ich auch hier wieder mitten in eine Reihe hinein gestolpert. Warum kann es nicht mal das erste Buch einer Reihe sein, das mir in die Hände fällt????

Susanne Mischke: Tod an der Leine


Dieses ist der zweite Fall des Dezernats für Straftaten gegen das Leben und Todesermittlung (heißt woanders lapidar: Mordkommision*grins*). Auf dem Flohmarkt am Ufer der Leine wird eine Leiche entdeckt, die sich als heimlich Angebetete eines der Ermittler entpuppt. Neben dem Krimistrang spielt das Privatleben mit seinen Irrungen und Wirrungen (und Abweichungen vom graden Weg) der Kripobeamten eine große Rolle. Aber das hat der Krimihandlung meiner Meinung nach nicht geschadet. Solide und nicht zuabgedreht ermittelt, mit manchen Szenen, die zum breiten Grinsen verführten, gut konstruiert und zum Abschluß noch mal Spannungsaufbau: War er verwickelt oder war ers nicht? Na, ich werds hier nicht verraten ;-)


Und weils mir so gut gefallen hat, muss ich mir jetzt doch glatt den ersten Teil besorgen: Der Tote vom Maschsee - das bringt mich auf die Frage: Wieviele todestaugliche Gewässer gibts denn wohl in und um Hannover?

Samstag, 18. Februar 2012

Dienstag beim Buchbinder...

Seit einigen Jahren fahre ich ab und zu nach Detmold zum "Buchbinder". Dort hat sich Herr Weiß eine komplette Buchbinderwerkstatt eingerichtet, in der er seit vielen Jahren seit seiner Berentung seine Erfahrung weitergibt.
Die ganze Werkstatt ist voll mit Rohlingen für Taschenkalender, Notizblöcke, Kisten und Kästchen, Zettelkästen, Zeichenmappen, Sammelmappen, Leporellos, Kochbücher, Adressbücher, Fotoalben, Gästebücher und  und und.......

Dienstag wars wieder so weit. Ich hatte mir frei genommen und war dort dann fleißig. Drei Kästen sind entstanden, die Deckel bezogen mit Pralinenstoff. Das sind richtig schöne Geschenke, lecker gefüllt mit Schoki:-)






 Buchbinderleim und ich - das ist eine ziemlich klebrige Kombination *grins* 
Erst bastele ich die Kartons, dann beziehe ich die Deckel außen mit Stoff, anschließend innen mit Elefantenhaut, die sich beim Weichen nach dem Leimen immer sehr nett zusammenrollt und wobei der genaue Zeitpunkt des optimalen Einweichzustands gut abgepasst werden muss, denn sonst : Nachleimen!
Im nächsten Arbeitsgang wird das Unterteil von außen mit Buchbinderleinen bezogen  und dann auch da noch von innen mit Elefantenhaut. Hier ist es besonders knifflig, die Elefantenhaut innen auf den Boden passgenau zu bekommen - da merke ich jedes Mal wieder, das Feinmotorik nicht so meins ist ;-)  Und als Abschluß Elefantenhaut auf den Außenboden und fertig!!!!
Und wenn ich alles richtig gemacht habe, passt auch der Deckel auf die Schachtel..........

Und nein, es ist kein Elefantenleder, es sind ganz klar vegetarische Kästen!
 
 Hier gibts einen Blick auf viele der Dinge, die ich im Laufe der Zeit dort hergestellt habe. Einiges wurde schon verschenkt und erfreut jetzt (hoffentlich) andere:-)

Dienstag, 31. Januar 2012

Sofiequilter Sampler Mitte

Ja, langsam wächst meine Mitte.........
Nachdem ich auch gleich zu Beginn des Monats nach dem "Vorzeigen" der 12 fertigen Monatsblöcke die Vorlage für die Mitte bekommen hatte, habe ich mich recht schwer getan, ein mir gefallendes Muster drin zu entdecken und dann auch noch auszumalen. So manches Blatt musste dran glauben und irgendwie ware sie alle gleich, unterscheiden sich nur durch Kleinigkeiten.

Nach vielem Hin und Her, immer wieder neu gespitzten Buntstiften hatte ich einen Entwurf, der mir gefiel. dann kam die nächste Hürde: Welche Stoffe? Wiederholen von Stoffen, die in den Blöcken vorkamen oder ganz andere? Na ja, ganz andere ist schon schwer - knallebunt sind sie schließlich alle zur Zeit:-)
Ich habe mich dann für einige neue und einen alten schon benutzten entschieden.






Und nun wächst die Mitte Reihe um Reihe - bisher gefällt sie mir ganz gut - aber ob das "Große Ganze" nicht vielleicht doch ein bißchen knallig wird???

Sonntag, 29. Januar 2012

Einer meine absoluten Favoriten zum Hören

Da stöbere ich so ein bißchen durchs Internet und sehe, dass von einer meiner Lieblingsreihe schon lange der nächste Band erschienen und natürlich auch schon als Hörbuch zu haben ist. Wie konnte ich das bloß verschlafen?????
Bei einer kleinen Kontrolle hier im Blog sehe ich, dass ich nur den ersten Teil mit Euch geteilt habe - geht ja gar nicht!!!
Darf ich vorstellen:

Skulduggery Pleasant - der ungewöhnlichste Detektiv, von dem je geschrieben wurde

Der erste Teil ist Skulduggery Pleasant - der Gentleman mit der Feuerhand. Davon hatte ich schon erzählt, spar ich mir jetzt also.
Als zweites erschien "Das Groteskerium kehrt zurück", in dem ihr gefährlichster Gegenspieler aus dem Gefängnis entflieht und das Groteskerium wieder aktivieren möchte, um die Gesichstlosen in die Welt zurück zu holen.
Der dritte Teil ist "Die Diablerie bittet zum Sterben". Hier müssen Walküre und Skulduggery einen echt nervigen Teleporter beschützen. Natürlich gibts wieder etliche Irrungen und Wirrungen, die Guten werden verdächtigt, die Bösen zu sein, Remus Crux nervt wie eh und je.
Auf den vierten Teil habe ich wirklich gewartet und gewartet und gewartet. Es war das erste Mal, dass ich mir ein Hörbuch vorbestellt hatte, damit ich es sofort bekomme, denn der dritte Teil hatte ein echt fieses Ende - total offen!!!! Ich wollte es ja erst gar nicht glauben und dachte, ich hätte eine CD zuwenig. Aber neee - war so gewollt. Kundenbindung...... das hat wirklich geklappt!
Dann kam endlich "Skulduggery Pleasant - Sabotage im Sanktuarium". Im Band davor blieb Skulduggery nach dem alles entscheidenden Kampf in der Welt der Gesichtslosen verschwunden. Jetzt setzt Walküre alles dran, ihn wieder zurück zu holen, was natürlich nicht von allen begrüßt wird. In der Zwischenzeit sind die Bösen nicht untätig, sammeln sich, um Skulduggery endgültig zu beseitigen, sollte ihm die Rückkehr gelingen. Und in diesem Teil reißt die Action wirklich nicht ab. Ich habe mich noch nie so auf den Feierabend und die Rückfahrt gefreut wie zu der Hörzeit dieses 4. Teils:-)))

Und jetzt habe ich ihn, den fünften Teil "Skulduggery Pleasant - Rebellion der Restanten".

Und was ich daran nun so toll finde? An einer Fantasyreihe für Jugendliche?
Derek Landy hat eine ganz besondere Sorte trockenen Humors, das finde ich erstmal richtig gut - das findet man ja selten. Und dann ist diese Reihe so abgefahren, dass es schon wieder gut ist. Ich lese sonst überhaupt keine Fantasy (abgesehen von diesen Vampirchicklitdingern*grins*), aber dieses gefällt mir richtig gut. Vielleicht ist daran ja mein kindliches Gemüt schuld?  A propos kindlich: Ich finde ja nicht, dass das etwas für jüngere Kinder ist. Empfohlenes Lesealter 12 - 15 Jahre. Mmmhhh, ich weiß ja nicht, wie der typische 12jährige so drauf ist heute, aber ich hätte es vor 10 Jahren meine Tochter weder lesen noch hören lassen. Vielleicht stelle ich mich da auch an, aber meine Nachtruhe war und ist mir kostbar;-)  und die wäre da sicher sehr gefährdet gewesen.

Wenn ich mit dem fünften Teil durch bin, werde ich berichten........... 

Samstag, 21. Januar 2012

und etwas für eine Blauliebhaberin


 Am letzten Wochenende habe ich mich überwunden und meine gut weg gepackten blauen Stoffe
ausgepackt.
Blau ist ja so gar nicht meine Farbe und wird immer nur in winzigsten medizinischen Dosen in meinen eigenen Sachen verarbeitet.
Aber eine ganz liebe, alte Freundin wird dieses Jahr 50 und da soll sie einen kuscheligen Quilt bekommen. Und weil sie nur die Farbe Blau kennt und liebt, habe ich in den "blauen" sauren Apfel gebissen und ein Wochenende lang nur
blaue Stoffe angeschaut. Ich habe Streifen gebastelt von meinen Stoffen und sie dann in der Lasagnetechnik zusammengenäht, allerdings habe ich die Streifen nicht schräg zusammengenäht, manche Stücke waren dafür einfach schon zu kurz.
Und weil nur blau soooo langweilig aussieht, habe ich kleine bunte Dreiecke dazwischen gesetzt. Das gefällt mir richtig gut - richtige kleine Hingucker;-)
Als Rückseite werde ich eine natürlich blaue
Fleecedecke nehmen, dann wirds ganz sicher
schön kuschelig:-)


By the Way: Ich würde diese Technik eher Spaghettitechnik nennen, übereinander geschichtet wird hier ja nicht, aber dafür laaaange Nudeln aneinander genäht;-)



Eine kleine Überraschung......

Geburtstage stehen bevor und dafür wurde schon mal etwas genäht. Natürlich kanns darum nur ein kleines Ausschnittfoto geben:-)




Dieses hier habe ich mit einer Freundin zusammen genäht. Wofür Reste noch so genutzt werden können....echtes Patchwork ist es geworden;-)

Später gibts dann ein "Ganzkörperfoto".


Donnerstag, 12. Januar 2012

Gesellschaft in der Küche

Heute bekam ich ein verspätetes Weihnachtsgeschenk- ein kleines braunes Päckchen lag auf der Treppe, als ich nach Hause kam.
Stand aber der Name meines Ehegespons drauf, also hab ich natürlich die Finger davon gelassen. Als der dann nach Hause kam, drückte er mir das Päckchen in die Hand mit den Worten: Handgemachtes braucht halt länger - Frohe Weihnachten!





Und da kam soooo was Schönes raus :-)

Darf ich vorstellen: Frieda, das glückliche Schwein


  Winnie fands auch klasse, es zappelte so schön am Wippdraht, als es aus dem Päckchen kam. Ich habs dann auf den Küchentisch gelegt, damit wir es am Fenster befestigen können und bin um die Ecke gegangen, um etwas zum Aufhängen zu holen. Komme ich zurück, steht der Hund auf dem Küchentisch - das hatten wir in den 10 Jahren noch nie! Ich hab gedacht, mich trifft der Schlag!!!! Winnie ist dann auch ziemlich schnell runter gesprungen..... Wenn wir morgen früh aus dem Haus gehen, werden wir vorsichtshalber alle Stühle unter den Tisch schieben, dann wirds schwierig bis unmöglich für Winnie, diese Aktion zu wiederholen.

Mittwoch, 4. Januar 2012

Geburtstagskarten für 2012

 Sooooo schlimm ist das Wetter gar nicht - wenn frau an der Nähmaschine sitzen kann:-)


Die kluge Frau sorgt vor - und darum habe ich schon einmal 10 Geburtstagskarten genäht.
Eigentlich wollte ich noch Knöpfe auf die roten Ecken nähen, aber sooo kleine habe ich gar nicht.
Sie gefallen mir auch so gut - und ich hofffe, den Empfängern übers Jahr auch.


Der nächste Schwung ist schon vorbereitet...

Dienstag, 3. Januar 2012

Gelesen habe ich einen Thriller

Schändung von Adler Olsen

Carl Mørck, Leiter des Sonderdezernats Q der Kopenhagener Kriminalpolizei zur Aufklärung alter unaufgeklärter Verbrechen, findet eine zwanzig Jahre alte Ermittlungsakte auf seinem Schreibtisch. Wer sie ihm da hingelegt hat, ist nicht mehr nachzuvollziehen, und was er mit ihr soll, weiß Mørck zunächst auch nicht, denn der darin behandelte Mordfall an einem Geschwisterpaar scheint aufgeklärt: Jemand hat vor Jahren die Tat gestanden und ist seitdem im Gefängnis. Und doch wird Mørck neugierig, befasst sich mit der Akte und stößt bald auf Ungereimtheiten, die darauf schließen lassen, dass der falsche Täter hinter Gittern sitzt, oder zumindest nicht der einzige.
Als Mørck und sein Team (zu seinem kauzigen arabischen Assistenten Hafez el-Assad ist noch die in seine Abteilung zwangsversetzte Sekretärin Rose hinzugekommen, die Mørck jedoch lieber jetzt als gleich wieder loswerden möchte) den Fall aufzurollen beginnen, werden ihnen von höchster Stelle Steine in den Weg gelegt. Denn die damaligen Verdächtigen, die zur Tatzeit noch Schüler eines Eliteinternats waren und seinerzeit allzu schnell von aller Schuld reingewaschen wurden, sind heute respektabelste Mitglieder der dänischen Gesellschaft. Doch Mørck lässt nicht locker, und je tiefer er in diesen alten Fall und die Vergangenheit dieser feinen Herren vordringt, desto klarer wird ihm, dass es längst nicht nur um diesen einen Doppelmord geht – und dass er es mit kranken, mitleidlosen, ihren Kick im Töten suchenden Menschen zu tun hat, die eine große Gefahr darstellen.

Dieses ist der zweite Teil des Sonderdezernats. Der erste, Erbarmen, hatte mir schon sehr gut gefallen und dieser Teil war nicht schlechter.
Nur gut, dass ich grade frei hatte, als ich das Buch anfing, denn ich musste es unbedingt in einem Rutsch durchlesen, aber so war die lange Lesenacht nicht so schlimm. 
Obwohl wir am Anfang schon wissen, wer die Täter sind, bleibt die Spannung über die ganzen 457 Seiten erhalten. Klar, es sind brutale, menschenverachtende Szenen drin, aber das ist bei Thrillern nun mal so. Ich finde allerdings, das ihre Beschreibungen nicht zu reißerisch sind, sie ereignen sich im Lesefluß und entsetzen mich als Leserin nicht über die Maßen. Dieser Thrillerautor hat sich nicht eingelassen auf den Wettbewerb: Wer erregt am meisten Entsetzen, wo spritzt das Blut am heftigsten?, sondern es geht ihm um eine spannende, am Lesen haltende, nachvollziehbare Handlung. Und das ist das eigentlich Entsetzliche: Vorstellbar ist es. Vielleicht nicht grade im kleinen, örtlich gut überschaubarem, eng besiedeltem Dänemark, aber in einem weitläufigerm Land würde ich mich über diese Art der Treibjagden nicht wundern. Und wen wundert in diesen Zeiten der täglichen Enthüllungen von Geflechten und Interessenkoalitionen vor der eigenen Haustür und nicht nur in angeblich korrupten Nachbarländern eigentlich überhaupt noch etwas?


Und da ich seit einiger Zeit eine tolle, kleine Leselampe besitze, war für den neben mir schnorchelnden Ehemann die lange Lesenacht  auch nicht schlimm. So ein Lämpchen kann ich nur empfehlen: Es wird ans Buch geklemmt und durch die LED sind die Seiten wirklich gut ausgeleuchtet, aber trotzdem strahlt nix ab. Auch im Wohnmobil habe ich so eine Lampe und wir sind beide damit zufrieden:-)  3 AAA Batterien (die ganz kleinen, schlanken) müssen rein, aber die halten und halten und halten...ein Duracellosterhase ist nix dagegen, 60 Stunden sollen sie halten, aber ich habe das Gefühl, dass es viel länger ist.