Sonntag, 27. Februar 2011
Mal eine Suchanfrage :-)
Dieses Jahr versuchen wir mal wieder, zur Tulpenblüte zu fahren, also suche ich Bücher, die in den Niederlanden spielen.
Falls jemand das eine oder andere für mich hat, würde ich mich freuen :-)
Natürlich behandel ich alle Bücher gut, schicke sie zurück, ersetze Porto und revanchiere mich auch gerne mit welchen von meinen.
Ach ja, und später im Jahr soll es in die Bretagne gehen. Da bereite ich mich natürlich auch gerne schon vor ;-)
Mal wieder ein Krimi....
Sarah Stewart Taylor: Ein listiger Tod
Sweeney St. George ist noch nicht mal 30 Jahre alt, Junior Professorin in Cambridge und lehrt über die kunstgeschichtliche Bedeutung von Grabsteinen.
Kurz vor Weihnachten wird sie von ihrem Freund Toby zu seinem Onkel und seiner Tante eingeladen, die in einer Künstlerkolonie leben. So richtig Lust hat sie nicht, über Weihnachten bei "fremden" Menschen zu sein, aber Toby lockt sie mit dem Bild eines für seine Zeit sehr ungewöhnlichen Grabmals.Als Sweeney dazu vorab recherchiert, nimmt sie Kontakt zu einer Nachbarin von Tobys Verwandten auf, die aber kurz darauf ums Leben kommt. Sweeny vermutet, daß alles mit diesem Grabmal zu tun haben könnte und spielt Detektivin.
Ein schöner, gemütlicher Cosy-Krimi mit einer menschlichen, sympathischen Heldin mit einem wirklich ungewöhnlichem Forschungsgebiet.
Und weils so schön war, habe ich gleich den zweiten Band hinterher gelesen:
Sarah Stewart Taylor: Der Totenschmuck
Einer ihrer Studenten, Brad, wurde ermordet und seine Leiche mit Trauerschmuck behängt.
Sweeney wird von der Polizei um ihr Unterstützung gebeten. Sie versucht, mehr über die Herkunft des Schmuckes in Erfahrung zu bringen, doch die Familienmitglieder hüllen sich in Schweigen. Der Trauerschmuck gibt ihr zunächst Rätsel auf, alles deutet darauf hin, das Brad in der Vergangenheit seiner Familie Ungereimtheiten aufgespürt hat und auch ein tragischer, ungeklärter Autounfall, bei dem Brads jüngerer Bruder getötet wurde, scheint eine Rolle zu spielen.
Es fließen immer wieder Informationen über Trauerkult und Totenschmuck des 18. und 19. Jahrhunderts mit ein. Mir persönlich hat das gut gefallen, gibt es doch einen ganz anderen Einblick in den Umgang mit Tod und Trauer.
Sonntag, 6. Februar 2011
Alternativprogrammm zum Renovieren
Heute lass ich die Jungs allein auf der Baustelle "Neue Küche" spielen, ich hab noch die Nase voller Staub von gestern - hatschi!
Habe es heute auch geschafft, er ist fertig gequiltet.
Nun "nur" noch grade schneiden und den Rand drum basteln - oh, war ich fleißig!!!!!
Kleines Wandbild
und immer Blöcke nähen ist soooo langweilig - kommt Streifen, Ihr langweilt Euch doch bestimmt auch auf dem Haufen;-)Ein Streifen, noch ein Streifen, ohh und eine Blume, klasse, passt gut zusammen!
Noch eine kleine Prise Inspiration, irgendwo habe ich so was schon gesehen, wahrscheinlich auf einem der tausend Blogs, die ich mit meinem Google Reader verfolge...... egal, gefällt mir gut:-)
Und passt genau zu unserem neuen Küchenfußboden:-)))))
Montag, 31. Januar 2011
Ich höre grade....
Kate Morton Der verborgene Garten
3 verschiedene Zeitebenen, 3 verschiedene Perspektiven, 3 Frauen, deren Leben irgendwie verknüpft ist. Bei diesem "irgendwie" bin ich noch nicht angekommen, aber bisher gefällt es mir sehr gut, obwohl ich ja eigentlich kein Fan von Familiengeschichten bin.
An ihrem 21. Geburtstag ist etwas vorgefallen im Leben ihrer Großmutter Nell. Das erfährt ihre Enkelin, die Australierin Cassandra, als sie auf der Beerdigung mit ihren beiden Tanten Dot und Phyllis spricht. Bei ihrem letzten Besuch im Krankenhaus hatte Nell von einer merkwürdigen Dame gesprochen, der sie versprochen hätte, am Hafen von London auf sie zu warten. Cassandra hatte dies zunächst für die Äußerung eines verwirrten Geistes gehalten. Aber die Tanten öffnen ihr auf ihr beharrliches Nachfragen hin die Augen.Denn Nell ist keineswegs jene Person, die Cassandra bis zu ihrem Tod in ihr gesehen hat. Das Erlebnis mit der Dame hat es tatsächlich gegeben. Nells vermeintlicher Vater fand die verstörte Vierjährige mit nichts als einem kleinen weißen Kinderkoffer am Hafen und nahm sie mit. Groß gezogen als leibliche Lieblingstochter mit zwei Schwestern wuchs Nell wohlbehütet in ihrem Elternhaus auf -- bis ihr Vater ihr die erschütternde Wahrheit offenbarte. Cassandra, die als Kind ein ganz persönliches Verhältnis zu ihrer als verbittert und biestig geltenden Großmutter aufgebaut hatte, erbt deren Cottage in Cornwall. Und sie beginnt, in der Familiengeschichte zu recherchieren....
Soweit habe ich gehört und bis hierher war es schon spannend, gut erzählt und trotz der Zeitsprünge komme ich gut mit. Zu empfehlen zum Handnähen, Quilten, sticken oder stricken - okay, Ihr könnt auch bügeln oder sonst was Langweiliges tun;-)
Mittwoch, 26. Januar 2011
Geburtstagsmohnblumen

Eine ganz liebe Frau hatte einen Wunsch frei und wünschte sich Mohnblumen für einen Mohnblumenquilt, für den sie schon ganz viele unterschiedlich gestaltete gesammelt hat.
Anscheinend waren es noch nicht genug (einfach zu gierig, diese Frau*grins).
Chiffon, Vliesofix, Batik spielten bei mir eine Rolle und heraus ist diese Blume gekommen.
Und da der Geburtstag gestern war, kann ich heute die Bilder zeigen.
Montag, 24. Januar 2011
Werbung für eine Ausstellung
Nun hat sie sich noch Größeres vorgenommen: Mit einer Freundin organisiert sie einen Patchworkevent mit dem schönen Titel
Vielleicht sehen wir uns ja dort!
Sonntag, 23. Januar 2011
Mal wieder eine Tasche
Es sollte doch bitte wieder eine Windmühlentasche sein. Okay, das schaffe ich grade so:-)
Für solche Gelegenheiten nähe ich natürlich noch mal so gerne:-)
Der Stoff sieht auf dem Bild ein wenig wie wirre Computersprache aus, es sind aber Schrift-/Textstoffe - passend zur Büchertasche.
Und ja, sie hat auch das Lesegen geerbt;-)
Samstag, 22. Januar 2011
Fortschritt Bento Block
Mal was ganz anderes gelesen
Brian ist Australier, Reiseschriftsteller, hat wohl schon einige Bücher veröffentlicht (hab ich jetzt nicht nachgeschaut) und hat sich vorgenommen, eine Weltreise zu machen und nur auf "fremden" Sofas zu übernachten.
Couchsurfing ist eine weltweite Internetgemeinschaft, bei der private Schlafplätze zur Verfügung gestellt werden. Nach der Anmeldung auf der Website (kostenlos) beschreibt man sich, seine "Couch" und die Wünsche/Voraussetzungen des Gastes/Heimschläfers.
Will man selber fremd übernachten, wird per Mail Kontakt aufgenommen und wenn man Glück hat, findet man eine bequeme, gute Schlafgelegenheit bei netten Menschen, die einem dann auch noch ihren Heimatort zeigen. Eine geniale Art, Stadt, Land und Leute kennenzulernen. Muss ja nicht immer weit weg sein, auch im eigenen Land funktioniert das.
Bei den bookcrossern gibts übrigens Homecrossing, dieses Homecrossingbuch beschränkt sich auf den deutschsprachigen Raum, hier mit Karte.
Wenn ich kein Wohnmobl hätte, würde ich das sicher ausprobieren. Für die (hüstel) Jüngeren unter uns oder die mit reisewütigen Heranwachsenden ist das doch eine gute Gelegenheit, ihr Fernweh zu lindern.
Ooops, noch kein Wort übers Buch- das geht ja gar nicht;-)
Brian reist von Australien nach Chile, Brasilien, USA, Kanada,
Island, Belgien und Luxemburg, Türkei, Kenia, Südafrika, Indien und den Philippinen. Alkohol spielt eine etwas größere Rolle auf dieser Reise, aber das kann ja jeder durch die Auswahl seiner "Couch" steuern. Er hatte das Bedürfnis nach dem "wahren" einheimischen Leben - naja;-)Kein überragendes literarisches Werk, aber eine kurzweilige Reisebeschreibung, die sich gut mal so lesen lässt.
