Mittwoch, 23. September 2009

Sommerurlaub

In der langen Pause waren wir natürlich auch unterwegs mit unserer Rennschnecke.
3 Wochen Ostsee bei Traumwetter mit Besuchen bei netten Menschen.

Der Einstieg in den Urlaub war die Überfahrt mit der Elbfähre Wischhafen-Glückstadt. Dort haben wir dann auf dem Stellplatz übernachtet und uns die Stadt angeschaut - ein ruhiger, erholsamer Ort.





Weiter gings Richtung Nord-Ostsee-Kanal.
Hier haben wir an zwei verschiedenen Stellen 4 Tage verbracht.
Es war richtig heiß, wir sind Fahrad gefahren - rauf am Kanal, runter am Kanal,

die zurückkehrenden Schiffe von der Kieler Woche (jaja, so lange ists schon her) zogen an uns vorbei.

Dann gings Richtung Schlei nach Schleswig.
Nach einem Stopp mit einigen Übernachtung auf dem Stellplatz Schleipark und ausgiebiger Stadterkundung mit mehr oder weniger erfolgreichem geocachen sind wir nach Süderbrarup aufgebrochen.
Dort haben wir uns dann mit einigen lieben Bookcrossern getroffen und bei einem Meetup die Urlaubslektürevorräte aufgestockt. Das war wirklich ganz toll: 6 Menschen in einer Pizzeria an 3Tischen, weil sonst die Bücherstapel nicht Platz haben:-) Ich habe leider kein Foto gemacht, muss ich beim nächsten Mal unbedingt dran denken.

Dann gings erst mal weiter zu unserem Lieblingsstellplatz
Maasholm mit Übernachtungsabstecher in Arnis.
In Maasholm haben wir dann noch einige caches
loggen können, die vom Frühjahrstrip noch über waren. Und damit ihr vielleicht verstehen könnt, warum wir es dort so schön finden, gibts ein paar Bildchen


Weiter gings nach Kiel - dort gabs ein Treffen mit nadelmaus und creativ-chaos. (Ichabe hoffentlich die richtigen Blogs zugeordnet???). Das war richtig schön, denn die Nadelmaus habe ich vor vielen Jahren bei einem Quiltsternetreffen kennengelernt und seitdem nicht mehr gesehen und das creative chaos treffe ich immer nur an einem Nähwochende im Herbst, das bald auch wieder ist:-) , sonst trennen uns viele, viele Kilometer und ein ätzender Tunnel.

Als Abschluss gings nach Brasilien - ja, unsere Rennschnecke ist ein Amphibienfahrzeug!
Hier haben wir unsere restlichen Ferientage verbracht und waren froh, dass wir uns dieses Jahr gegen den kilometerfressenden Auslandsurlaub entschieden haben.

Schnell mal abstauben hier.....

...auf dem Blog!
Der Staub hat sich ja schon meterdick angesammelt, da werd ich jetzt mal einige kleine Berichte nachschieben, okay?

Samstag, 25. Juli 2009

Spannende Bücher....

Abwechslung macht das Leben bunt - getreu meinem Motto gabs natürlich auch das Alternativprogramm zu "seicht und leicht".

James Patterson: Der 3.Grad
Eigentlich war Lieutenant Lindsay Boxer vom San Francisco Police Departement nur zum Joggen unterwegs, als in ihrer unmittelbaren Nähe ein Haus explodiert. Für Boxer ist es keine Frage, ins brennende Inferno hineinzustürmen. Unter Risiko ihres Lebens rettet sie ein Kind aus den Flammen, ohne zu ahnen, dass sie soeben Zeuge einer Hinrichtung geworden ist. Denn nahe am Tatort findet sich eine Tasche, in der einer der Toten als „Feind des Volkes“ deklariert wird.
Bald findet Boxer heraus, dass auch ein Kindermädchen und ein Säugling in der Flammenhölle hätten sein müssen. Wo ist das Kind? Und welche zweifelhafte Rolle spielt das Kindermädchen? Boxer beginnt zu ermitteln und muss feststellen, dass die Täter keineswegs planen, mit dem Morden aufzuhören.


James Patterson: Die 4. Frau
Lieutnant Lindsay Boxer hat Probleme. Gemeinsam mit ihrem Partner Jacobi hat sie zwei Jugendliche in einem schwarzen Mercedes gestellt, die zuvor vom Tatort eines Mordes geflüchtet waren. Als Boxer schon glaubt, lediglich zwei Ausreißer vor sich zu haben, zieht das Mädchen plötzlich eine Waffe. Boxer und Jacobi töten das Mädchen und verletzen den Jungen schwer. Obwohl sie in Notwehr gehandelt haben und selbst teils schwer verletzt worden sind, erzwingt ein gewiefter Rechtsanwalt ein Disziplinarverfahren. Als Boxer sich zur Erholung ins Haus ihrer Schwester zurückzieht, holt die Vergangenheit sie ein. Denn es geschehen neue Morde nach dem Strickmuster jenes Falles, der ihr vor zehn Jahren schon einmal Kopfzerbrechen bereitet hat: Vor ihrer Ermordung wurden die Opfer ausgepeitscht. Boxer beginnt mit Ermittlungen.

Dies alles sind Teile der Reihe um den "Womens Murder Club" von James Patterson. Wie öfter in solchen Reihen gibt es gute und weniger gute Teile. In diesem 4. Teil gab es ab und an Längen, die aber der Spannung nicht schadeten. Ich habe auch diesen Teil gerne gelesen und er hat mir nicht die Vorfreude auf den 5. verdorben, den ich hoffentlich bald lesen kann.


Gehört habe ich Ian Rankin: So soll er sterben
In der heruntergekommenen Reihenhaussiedlung Knoxland wird ein Mann von Unbekannten erstochen. Das vermutete Motiv: Ausländerhass. Niemand in der Siedlung scheint Anstoß an der Tat zu nehmen, der Unmut der Bewohner richtet sich im Gegenteil gegen Ausländer und Asylanten. Rebus und Kollegen stoßen auf eisiges Schweigen. Die wenigen Spuren führen in ein Abschiebegefängnis, doch nach und nach wird Rebus klar, dass Fremdenfeindlichkeit allein nicht Anlass zu der Gewalttat gewesen sein kann.

An Rankin gefällt mir einfach, dass er nicht nur Krimis schreibt, sondern dass er darin Stellung bezieht zu Themen, die durchaus kontrovers diskutiert werden in der Öffentlichkeit. Er macht es sich dabei nicht leicht, stellt auch keine Überzeugung an den Pranger, sondern spricht das Problem in allen Nuancen an. Dabei geht aber keinesfalls die Spannung verloren und es entsteht auch nicht das Gefühl des "Zeigefingers". Als Hörbücher gibt es leider nur noch eins von seinen Büchern mit Inspector Rebus, nämlich "Der diskrete Mr. Flint".

Leichte Bücher...

Naja, gelesen habe ich auch etwas. Auf meiner Suche nach leichter Lektüre ohne jeden Realitätsbezug habe ich diese Reihe entdeckt.

Mary Janice Davidson: Weiblich,ledig, untot

Betsy Taylor hat eine fürchterliche Woche hinter sich -- erst verliert sie ihren Job, dann kommt sie bei einem Autounfall ums Leben - und stellt schließlich fest, dass sie gar nicht wirklich tot ist! Außerdem wird sie ständig von einem unheimlichen Heißhunger auf Blut geplagt. Ihre neuen Freunde halten sie für die lange prophezeite Königin der Vampire. Betsy ist da anderer Meinung, doch die Vampire ködern sie mit einer Geheimwaffe, der sie nicht widerstehen kann: Designerschuhe. Mindestens ebenso verlockend ist der Vampir Sinclair ...

Untot lebt sich`s auch ganz gut
Selbst die Untoten feiern Weihnachten, und Betsy kann endlich wieder ihrer Lieblingsbeschäftigung frönen: Einkaufen! Da erhält sie eine Warnung von Detektiv Nick Berry, dass ein Serienmörder in der Gegend sein Unwesen treibt. Betsy entspricht genau seinem Typ. Doch was kann ein Serienmörder einer Untoten schon anhaben? Vierter Roman der begeistert aufgenommenen Serie um die Vampirin Betsy.



Happy Hour in der Unterwelt
Als Leiterin des Nachtclubs, den sie übernommen hat, hat Betsy mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen, denn ihre Angestellten haben es ihr übel genommen, dass sie ihre ehemalige Chefin umgebracht hat. Und dann geht der gut aussehende Vampirkönig Eric auch noch mit seiner Assistentin Tina auf eine Reise nach Europa.

Um das Maß voll zu machen, erfährt Betsy, dass ihre Stiefmutter schwanger ist und vor einigen Jahren schon eine weitere Tochter zur Welt gebracht hat. Betsy hat also eine Halbschwester, von der sie bislang nichts wusste. Und zu allem Übel soll diese eine Tochter des Teufels sein. Betsy liest heimlich im Buch der Toten, weil sie hofft, darin auf Anhaltspunkte zu stoßen, mit deren Hilfe sie ihre Halbschwester ausfindig machen kann. Kein ungefährliches Unterfangen, denn wer zu lange im Buch der Toten liest, kann den Verstand verlieren.


Wer ein leicht zu lesendes, ganz sicher nicht schwer zu verstehendes und dann auch noch ab und an witziges Buch lesen will, sollte mal den 1. Band versuchen. Aber bitte: Nicht drüber nachdenken, nur lesen und grinsen!

Kurzer Trip in die Eifel und den Ruhrpott


Mitte Mai wollten wir eine gute Woche in der Eifel verbringen.
Wir hatten uns etliche caches rausgesuch. Einer führte uns hier her:


Man sollte in die Höhle gehen, bis einem eine Zahl entgegen leuchtet, die für die nächste Station benötigt wurde.

Wir gingen auch rein, bewaffnet mit Cachehund, Stabtaschenlampe und Stirnlampe.....


.....bis hierher und nicht weiter!
Ich wußte genau, dass außer uns niemand in dieser Höhle war (außer Fledermäusen, aber mit denen habe ich kein Problem), aber sorry, das ging gar nicht mehr. Zappenduster, kein Ende und Anfang zu sehen und vor allem: Keine Zahl leuchtete uns entgegen.

Da gefiel mir dieser Ausblick anschließend schon wesentlich besser.
Eine schöne Morgenstimmung in der Eifel,
oben über den Tälern.






Neben Gruseligem gab es aber auch ganz schönes, besonders für mich, den Krimifan. In Hillesheim, einem gut durchrestauriertem Städtchen gibt es außer etlichen netten caches auch das Kriminalhaus: Buchhandlung, Café und Kriminal-Archiv. Kaffee und Kuchen in Gesellschaft von Sherlock Holmes, eine Replik des Malteser Falkens schaut Dir über die Schulter, im Glaseinsatz der Cafétische liegen Mordwaffen und berühmt-berüchtigte Assecoires aus vielen berühmten und beliebten Krimis. Angeblich hat Jacques Berndorf dort einen Stammsessel. Als wir da waren, schrieb er anscheinend an einem neuen Krimi, jedenfalls war er nicht dort.


Passenderweise hatte ich aber im CD-Spieler des Wohnmobils einen Eifel-Krimi als Ersatz

Mond über der Eifel

Einen solchen Mord hat die Eifel noch nicht gesehen: Jakob Stern, 43 Jahre alt, Heiler, Schamane, Feingeist und ansonsten ohne Beruf, wird in der Nähe seines abgelegenen Gehöfts aufgefunden. Mausetot, auf den dicken Ästen einer sogenannten heiligen Eiche. Kein Mensch kann sich erklären, wieso er ausgerechnet dort oben festgebunden wurde. Die Suche nach dem Täter gestaltet sich für Siggi Baumeister außerordentlich schwierig. Er lebt gewissermaßen im Auto zwischen der Vulkaneifel und dem Nationalpark Eifel. Kischkewitz, der Leiter der Mordkommission, fürchtet bereits, dass er diesen Fall unerledigt mit in Rente nehmen wird. Dabei bieten sich den Ermittlern pausenlos Zeugen an, die glauben, durch ihren Kontakt zu allerlei Engeln, Geistwesen, Sehern, Channeling-Spezialisten und sonstigen Spiritisten herausfinden zu können, wie denn der allseits beliebte Jakob zu Tode gekommen ist. Zum Glück hält Baumeister in diesem wirren esoterischen Wust seine fünf Sinne beisammen. Und so schält er zusammen mit Rodenstock und Emma langsam die ersten greifbaren Motive heraus: Habgier, Neid und Hass.


Und dann fing es an zu schütten und zu schütten und zu schütten. Irgendwann wurde auch mir klar, warum es so viele Talsperren in der Eifel gibt: Die Menschen dort ertrinken sonst in den Wassermassen.
Im Wetterbericht sagte man uns dann immer:
In der Eifel und dem nördlichen Saarland Regen, im Rest NRWs Sonne.
Irgendwann haben wir dann geguckt, ob das stimmt und siehe da: Im Ruhrpott schien die Sonne!

Wir haben uns den Landschaftspark Duisburg angeschaut auf einem stillgelegten Hüttenwerk. Faszinierend fand ich es: Der Gasometer umgebaut zum Tauchbecken, alte Kohlenbunker wurden eine Kletteranlage des Alpenvereins, im Dampfgebläsehaus fand ein Klavierkonzert statt. Übernachtet haben wir auf dem riesigen, angrenzenden Parkplatz, auf dem sich die Natur langsam wieder zwischen altem Stahl und neuer Autobahn behauptet.

Laaaange Pause.....

.... aber nur auf dem Blog - das Leben ging weiter mit dem üblichen Alltag wie Arbeit usw, aber auch mit besonderen Anlässen wie Familienfeiern, Schulentlassungen und Urlaub.

Ein bißchen was genäht habe ich auch in der Zeit, aber es waren wirklich nur Kleinigkeiten.

Hier ein Erbeertäschchen für meine erdbeerliebende Schwiegertochter




Dieses ist mein Anteil an einem ATC-Tausch zum Thema Spitze.
Ich hab mal was "spitzes" gemacht :-)

(Hoffentlich erkennt man was auf dem Foto)




Dieses ist nicht selbstgenäht, sondern ich hab es bei einer Patchworkfreundin gekauft auf einem Kunsthandwerkermarkt. Ab und zu soll frau sich auch etwas gönnen!!!!
Ich wollte schon lange Mohnblumen nähen, aber so wie ich mich kenne, würde es noch Jahre dauern, da hab ich die Zeit etwas verkürzt.

Dienstag, 5. Mai 2009

Über den 1. Mai in Bad Sooden-Allendorf

Ein langes Wochenende - klasse - ein Treffen des WoMo-Forums - noch besser:-)

Als wir auf den Platz fuhren, meinte mein lieber Mann, wir sollten lieber gleich wieder fahren, es gäbe heute hier ein Walpurgisfeuer. Das wäre doch viel zu gefährlich hier mit diesen vielen Hexen, die dann übers Feuer springen würden. Und ich als kleiner Zwuckel würde bei dem dann fälligen Sprung doch bestimmt einen Brandschaden nehmen.... Ich fand ja, dass der sich ganz schön was traut, oder?????


Und so siehts aus bei
einem WoMo-Treffen. Sind genauso abgedrehte wie bei den Patcherinnen ;-)


Gecacht haben wir auch, aber nur einen, wir waren etwas lustlos. Als wir dort waren und uns ins Logbuch eintrugen, stand dort ein Name, der mir etwas bekannt vorkam. Am Abend löste sich das Rätsel dann: Es war ein Teilnehmer des WoMotreffens, daher kannte ich den Nick.
Innerhalb der Stadtmauer gibt es den Diebesturm mit einer tollen Aussicht über die Stadt und die umliegenden Berge. Aber das dazugehörende Panoramafoto haben wir glatt vergessen....

Ein Wochenende an der Weser

Einfach mal raus nach einer stressigen Woche - nix einfacher als das!

Rein ins Wohnmobil, ein bißchen gefahren und Stühle in die Sonne :-)

Ein Buch, Sonnenbrille und Sonnenmilch - fertig ist das Wochenende!



Dies war das Buch:
James Patterson: Die 2. Chance
Vier eiskalte Morde. Jeder einzelne von ihnen höchst raffiniert geplant und präzise ausgeführt: Ein neuer Fall für den "Club der Ermittlerinnen"! Mit Wut, Witz und viel Erfahrung ermittelt Lieutenant Lindsay Boxer zusammen mit der Reporterin Cindy Thomas, der Pathologin Claire Washburn und der Staatsanwältin Jill Bernhardt. Bis sich die Vendetta eines rachsüchtigen Polizistenmörders plötzlich gegen die vier Ermittlerinnen selbst richtet und plötzlich ist der Preis für ihre Neugier hoch ...

Genauso spannend wie der erste Band aus dieser Serie - ich kann sie wirklich empfehlen. Diese Reihe ist mein Lesehighlight zur Zeit!




Und als Kontrastprogramm gab es die Schiffe der "Flotte Weser" bei der Eröffnungsfahrt der Saison mit den Sagengestalten an Bord, die an uns vorüberzogen mit Musik. Da standen der Rattenfänger, Baron Münchhausen, Doktor Eisenbart, Ritter Dietrich vom Reinhardswald, Dornröschen, die Bremer Stadtmusikanten und noch viele andere, die ich nicht erkennen konnte, winkend an der Reling.

Viel unterwegs gewesen.....

....darum nix genäht.
Aber gelesen habe ich etliche Bücher, hier eine kleine Auswahl.

Kjell Ola Dahl: Tödliche Investitionen
Wie eine Spinne in ihrem Netz hockt der alte Lüstling Johansen Nacht für Nacht hinter seinem Fenster und verfolgt das Liebesleben der jungen und lebensfrohen Reidun Rosemdal. Bis das Objekt seiner Begierde eines Morgens brutal ermordet wird. Das Osloer Kriminalkommissariat schaltet sich ein. Auf der Suche nach dem Mörder begegnen den Kommissaren Frølich und Gunnarstranda Schmutz und Schund, und das nicht nur in der Wohnung des Alten. Auch hinter der luxuriösen und durchgestylten Fassade der Computerfirma, in der Reidun zuletzt arbeitete, verbirgt sich ein Sumpf von Korruption, Verrat und Eifersucht. - Zwei weitere Morde müssen geschehen, bevor in einem dramatischen Finale der Fall eine überraschende Lösung findet ... Gunnarstranda und Frølich ermitteln in ihrem ersten Fall und daa wirklich gut.

Viktor Arnar Ingolfsson: Bevor der Morgen graut
Bei der herbstlichen Jagd auf Graugänse ist das Morgengrauen die beste Zeit für die Jagd. Unter den zielsicheren Schützen ist in diesem Jahr jedoch einer, der es mit seiner Schrotflinte nicht auf die Zugvögel, sondern auf die Jäger abgesehen hat. Drei rätselhafte Morde geschehen innerhalb eines kurzen Zeitraums, und die Mitarbeiter der isländischen Kriminalpolizei stehen vor der gefährlichen Aufgabe, einen brutalen Serienkiller zu finden, um dem tödlichen Katz-und-Maus-Spiel von Jäger und Gejagtem ein Ende zu machen.

Etwas gruselig, aber spannend. Was mir aufgefallen ist bei dieser Runde skandinavischer Krimis ist, dass es ganz sicher keine strahlendne Kriminalkommissarhelden gibt im Norden;-), sondern alles irgendwie leicht depressiv-graue Typen. Schon komisch, oder?


Ake Edwardson: Allem, was gestorben ist
Dunkle Machenschaften, eiskalte Verbrechen und ein Sommer mit fast unerträglicher Hitze. Kein leichtes Spiel für Kommissar Ard und Privatdetektiv Wide, zumal die morgendliche Leiche auf der Parkbank am Hafen Rätsel aufgibt: Georg Laurelius, erfolgreicher Immobilienmakler, wird heimtückisch erstochen.


und


Geh aus, mein Herz
Privatdetektiv Jonathan Wide steht vor einem Rätsel: In kurzer Zeit werden drei Leichen in Göteborg aufgefunden, zwei davon waren ehemalige Klassenkameraden. Immer tiefer gräbt Wide in seiner Vergangenheit, bis ihm mit Schrecken klar wird, was diese brutalen Verbrechen mit den unbeschwerten Spielen seiner Schulzeit zu tun haben. Denn schon Kinder können erschreckend grausam sein ...

Montag, 20. April 2009

Kleiner Urlaub an der Schlei

Endlich hatten auch wir ein paar Tage frei und machten uns auf in den hohen Norden an die Schlei.
Gut vorbereitet mit caches an der Strecke bis nach Maasholm und in der Region dort, das Wohnmobil voll mit Büchern und natürlich auch Nähzeug (ich habe übrigens keinen Stich gemacht*gg*) starteten wir Ostermontag.
Im Vorbeifahren loggten wir den Cache mit Aussicht VI: Die Europabrücke und A7- Parkplatz Rade.

In Maasholm fanden wir einen tollen Stellplatz direkt am Wasser, am Jachthafen und verbrachten hier einige Tage mit Radfahren von cache zu cache:



Votivschiff, Vogelschutzhütte, Circular stones, Zwischen den Deichen , Der Schatz im Noor.




Weiter gings über Kappeln (Die Schleifischer + Kappelner Heringszaun) nach Mohrkirch, um eine liebe bookcrosserin und den dazugehörenden lieben bookcrosser zu besuchen :-) .



Deren cache mussten wir natürlich auch noch heben: Stubben bei Stubbe. Ein wunderschöner Spazierweg an der Schlei entlang, da wären wir sonst niemals hingekommen!


Als nächstes stand Haitabu auf dem Programm und einige der dort gelegten caches:
Bei die Wikingers II, Valdemars Beute SDW1, Heitus Beute SDW2, Herwards Beute SDW3. Weiter gings dann leider nicht mehr, die Schlei hatte ordentlich Wasser, sogar unser cachehund hat aufgegeben.


Um diesen begonnen Multi weiterzumachen, müssen wir noch mal wieder kommen. Das haben wir extra gemacht, damit wir einen dringenden Grund für die Rückkehr haben :-) Schleswig selber haben wir nach einer Nacht auf dem Stellplatz "Schlei-Park" verlassen und haben uns auf den Weg Richtung Heimat gemacht. Eine Zwischenübernachtung gabs dann noch an der Fähre Glückstadt/Wischhafen, schön ruhig und schöne Aussicht.