Donnerstag, 7. Juli 2011

Und beim Nähen wurde gehört.....

Andere gucken buntes Fernsehen auf der Mattscheibe, ich gucke "Kopffernsehen" beim Handnähen. Ein spannendes Hörbuch und ich könnte endlos Blöcke nähen;-)

Block 4 + 5 wurde begleitet von

Cody McFadyen: Ausgelöscht

»Ich bin ganz nah. Und ich habe ein Geschenk für dich, Special Agent Barrett.« Smoky Barrett sieht von ihrem Handy auf. Die anderen Hochzeitsgäste beobachten gespannt das Brautpaar vor dem Altar. Da durchbricht Motorenheulen die Stille. Ein Lieferwagen hält auf dem Parkplatz. Die Türe öffnet sich, und eine Frau wird auf die Straße gestoßen. Ihr Kopf ist kahl geschoren, und sie trägt ein weißes Nachthemd. Sie taumelt auf das Brautpaar zu und fällt auf die Knie. Ihre Haut ist von blutigen Ritzern übersäht. Sie verzerrt das Gesicht und stößt einen lautlosen Schrei aus. Wer ist diese Frau? Smoky findet heraus, dass sie vor sieben Jahren spurlos verschwunden ist.

Wieder ein Thriller um Smoky Barrett und ihre Crew. Superspannend, nix für schwache Nerven.
Ich mag die Teile dieser Reihe ja zu gerne, obwohl ich ja eigentlich kein Thrillerfan bin.

5. Block

Und weils grade so schön war, kam der 5. Block gleich hinterher!



Dieses Mal kein rosa, sondern hübsch bunt!

4. Block

Es sieht hier nur so still aus, im echten Leben gehts viel, viel lebhafter, wenn nicht sogar stressig zu.
Trotzdem habe ich etwas gestichelt und auch etwas fertig gestellt:



Block Nr. 4 des Gemeinschaftssampler bei den Sofiequiltern ist geschafft.
Ist ein bißchen rosa, oder? Aber ich mag rosa sooooo gerne:-)))))

Sonntag, 5. Juni 2011

Ein Thriller zum Abkühlen

Um mich innerlich etwas abzukühlen bei diesen hochsommerlichen Temperaturen um die 28° habe ich diesen Thriller gelesen

Giles Blunt: Eiskalte Seelen

In der klirrenden Kälte des kanadischen Winters wird in einem Minenschacht, festgefroren in einem Eisblock, die grausig zugerichtete Leiche eines Mädchens gefunden. Und in der Provinzstadt Algonquin Bay sind noch drei weitere Teenager spurlos verschwunden. Detective John Cardinal glaubt, dass ein perverser Serienkiller sein Unwesen treibt.
Und der Täter mordet weiter. Immer brutaler, immer psychopathischer. Cardinal und Delorme suchen verzweifelt nach dem Killer und gerade jetzt verschwindet ein weiterer Jugendlicher spurlos aus einer Bar in Algonquin Bay, und niemand hat etwas gesehen.

Blutig, eklig, spannend, nicht loslassend, aber doch irgendwie irreal, darum konnte ich das ganz gut lesen. Denn sonst breche ich eigentlich immer ab bei Handlungen, in denen Kinder leidtragende Hauptpersonen sind. Vielleicht hat mich auch der doch sehr menschliche Detective mit seiner depressiven Frau bei der Stange gehalten, denn der war eindeutig für den menschlichen Aspekt hier zuständig.

Sonntag, 15. Mai 2011

Grade zu Ende gehört

David Baldacci: Die Jäger

Der von mir heiß ersehnte 4. Teil um den Camel-Club.

Der Hauptteil der Handlung spielt in Divine, einer schmucken Kleinstadt mitten in Virginia, deren Bewohner vom Kohleabbau leben. Dorthin verschlägt es Oliver Stone auf seiner Flucht, nachdem er zwei hochrangige Regierungsbeamte, die ihm vor vielen Jahren äußerst übel mitgespielt hatten, erschossen hat. Ihm auf den Fersen ist Special Agent Joe Knox, ein Mann mit Prinzipien und Ehrgefühl, der den Auftrag hat, Stone aufzuspüren.

Das möchten die Mitglieder des Camel Club natürlich mit allen Mitteln verhindern und heften sich an die Fernsen des Special Agents, um Oliver helfend zur Seite zu stehen. Der ist inzwischen in der ach so ruhigen Kleinstadt in eine merkwürdige Geschichte gestolpert und steckt mitten in einer riesigen und gefährlichen Zwickmühle.....

Die Reihe sollte unbedingt der Reihe nach gehört werden:
Die Wächter, Die Sammler, Die Spieler.

Sonntag, 1. Mai 2011

Ausstellungsbesuche in den Niederlanden

4 Ausstellungen habe ich von denen, die auf und an unserem Weg lagen, angeschaut.
Alle schön, alle ganz unterschiedlich.

Die erste war die kleine, aber sehr feine Ausstellung in Harderwijk im Natur- und Milieucentrum "De Hortus" von Elly van Steenbek und ihrem Mann. Nachdem wir uns den Weg über die Baustelle genau im Hof und vorm Eingang gesucht hatten, wurden wir von Nistkästen und Vogelhäusern begrüßt. Nee, natürlich war auch eine ganz freundliche und hilfsbereite Dame da, die uns den Raum mit der Ausstellung zeigte.

10 Quilts hingen dort, begleitet von scharfen, klaren Naturfotografien von heimischen Vögeln und etwas Landschaft. Eine schöne Ergänzung zu den wirklich wunderbaren Quilts. Meine Bilder sind leider nicht so ganz gut geworden, aber sie sind ausreichend, um einen Eindruck zu vermitteln.




Als nächstes fuhren wir in Spakenburg beim Klederdrachtmuseum vor und wurden auch dort von zwei älteren Damen aufs Freundlichste empfangen. Bevor wir uns die Quilts anschauen durften, wurden wir durch den großen Saal geführt mit vielen, vielen Puppen, gekleidet in Trachten der verschiedenen Jahre. Zu jeder Tracht bekamen wir eine Erläuterung - auf niederländisch:-) Natürlich haben wir noch nicht mal die Hälfte verstanden, obwohl Werner hinterher behauptete, er hätte fast alles verstanden und mir dann Kostproben seines Sprachverständnisses gab (Ja, die kleinen dreisprachigen Schildchen hatte ich wohl auch gelesen*grins*).
Die wunderschöne Quiltausstellung, die auf der Homepage erwähnt wird, hängt in einem kleinen Raum zwischen Vitrinen mit Trachtzubehör und ist überwiegend aus den Kleiderstoffen genäht. Wer traditionelle Quilts in gedeckten Farben mag, kommt hier voll auf seine Kosten;-)
Im Foyer stehen dann etliche Tische mit Stoffen. Es sind alles authentische Kleiderstoffe, auch entsprechend alt, also wirklich original. Für Liebhaber solcher Stoffe ein Eldorado! Ich hab mir auch etwas mitgenommen. Mal schauen, ob und was draus wird. Hier habe ich keine Fotos gemacht, wir standen unter permanenter Beobachtung;-)

Toll fand ich, dass uns auf unserem Weg vom Parkplatz zum Museum drei Frauen in Tracht begegnet sind und es waren noch nicht einmal welche der älteren Generation, sondern eher Mittelalter. Die Museumsdame erzählte davon, dass auch aktuell viele diese Tracht tragen würden und siehe da: Draußen liefen sie!


In Harlem gabs in einem Sorgcentrum eine Ausstellung der örtlichen Patchworkgruppe. Dank unserer ungeheuren Sprachbegabung hat die Dame an der Information auch verstanden, was wir wollten und so konnte sie uns den korrekten Weg durch das Flurwirrwarr weisen.
Die Patcherinnen haben überwiegend traditionell gearbeitet, viele schöne Arbeiten hingen dort an den Wänden.
Dieser witzige Krawattenquilt fiel uns besonders auf.





Auf dem Rückweg, am vorletzten Tag eines tollen Urlaubs, wurde in Veendam im Veenkolonialmuseum Station gemacht. Hier hängt die Ausstellung der Gruppe "Meerart" mit dem Thema " .... und sie fuhren übers Meer"


Um es kurz zu sagen: Toll! Wenn Ihr die Möglichkeit haben solltet, diese Ausstellung anzusehen, tut es! Eine kleine Ahnung davon gibt es vielleicht durch meine Fotos, die aber den Werken nicht gerecht werden.


Die Bilder im Katalog sind dieses Mal scharf geworden und es ist eine wirklich scöne Aufmachung.


Diese doch sehr verschiedenen Ausstellungen waren die perfekte Ergänzung für einen schönen Urlaub mit supertollem Wetter in schöner Landschaft!

Samstag, 30. April 2011

Mit dem WoMo in den Niederlanden

Wir sind ja mit einer gehörigen Portion Skepsis losgefahren, denn im letzten und vorletzten Jahr waren unserer Erfahrungen mit Stellplatzmöglichkeiten außerhalb von Campingplätzen nicht grade motivierend und wir hatten eigentlich beschlossen, dass uns die Niederlande so schnell nicht wiedersehen, obwohl wir viele Jahre ohne Womo hier begeistert Urlaub gemacht hatten.

Um mal die diesjährigen Erfahrungen vorwegzustellen: Es war klasse!!!!

Wir haben in Kampen in der Region Overijssel übernachtet auf einem normalen Parkplatz an der Stadtverwaltung. [KO: 52.55212; 05.95303]









Mit einem Zifferncode (erhält man an der Info im Stadthuis oder beim Nachbarwomo) kann die Toilettenentsorgung, Dusche und Toilette benutzt kostenfrei benutzt werden.
Es gibt keinen Strom, keine Brauchwasserentsorgung.
Eine Hundeauslaufwiese liegt direkt hinterm Platz.
Der Platz liegt sehr zentral, aber ist abends/nachts absolut ruhig. Zu Fuß einige Minuten ins Zentrum, Frühstücksbrötchen können beim Bäcker 2 Min Fußweg besorgt werden.
Auch fürs Abendessen ist gesorgt: An der Turnhalleneinfahrt steht ein fester Fischstand mit lecker Kibbeling, Lekkerbeck und Matjes. Es muss gut sort sein, denn zur Abendbrotzeit standen die Einheimischen Schlange und holten sich ihr Abendessen ab.


Weiter gings nur einige Kilometer nach Lelystad am Markermeer und Ijsselmeer.

Hier gibt es 4 Parkplätze für Wohnmobile auf einem Strandparkplatz am Strandübergang Houtribhoek.
[ KO: 52.54630; 05.21715]
An Infrastruktur gibts nix außer einem Papierkorb an jedem Stellplatz.
Schöne lange Spaziergänge auf dem Deich am Wasser entlang, Schiffchen anschauen, Fahrrad fahren, so lassen sich die erlaubten 48 Stunden erholsam verbringen.


Dann verbrachten wir einige Tage in Heemstede, durften dort auf einem Privatgrundstück parken. Dazu gibts in einem anderen Post mehr.


Das Wetter wurde immer besser und wir wollten ans "richtige" Meer.
In Egmond aan Zee gibt es seit ca. 2 Jahren einen Stellplatz, der tagsüber zwar etwas unruhig ist, nachts aber ganz ruhig.
[KO:52.62063; 04.63600]

Es ist Platz für 40 Wohnmobile, er kostet 12€ (mit Strom 12€), Wasser ca. 50l gibts für 0,50€, Toilette und Dusche kostet auch 0,50€.
Mit dem Rad brauchte ich ca. 3 Min bis zum endlos langen Sandstrand und genausolange zur Einkaufsmöglichkeit.

Als wir ankamen, sah es so aus wie auf den Fotos, ab Gründonnerstag war der Platz voll, die Womos standen Schlange auf dem Parkplatz und rückten vereinzelt nach, wenn denn jemand gefahren ist. Naja, kein Wunder, bei dem Superwetter! Strandleben wie im Sommer, sogar schon vereinzelte Badende und Wellensurfer - naja, das waren die ganz Harten!


Auf der Rückfahrt gabs noch einen Stop in Veendamm - ich musste unbedingt eine Patchworkausstellung anschauen, dazu gibts aber einen Extrapost.
Hier standen wir im Veendam - Borgerswoldhoeve, direkt in einem Naherholungsgebiet mit See, Sandstrand, Kiosk, Fahrrad-und Spazierwegen.
[Ko 53.10644; 06.85084]

Es gibt 60 Plätze und noch einen Ausweichplatz 200 m weiter, so dass wir am Ostersonntagmittag ohne Probleme noch ein schönes Plätzchen finden konnten. Ein schöner, ruhiger Platz im Grünen auf Rasen, umgeben von Bäumen. Satempfang muss aber wohl möglich sein, die Fernsehgucker hatten alle ihre Schüsseln in Position gebracht. Stromanschlüsse gibt es wohl (1,50€), aber nicht viele. Das stört uns ja nicht wirklich dank der 2 Solarzellen auf dem Dach :-)

Normale Infrastruktur wie Ent- und Versorgen ist vorhanden, die Übernachtung kostet 6 € und nix steht einem längeren Aufenthalt im Weg. Mit Kindern ist es hier optimal, denn der Badesee ist gleich nebenan.


Diese Plätze habe ich gefunden mit Hilfe von dieser Liste auf der Seite der niederländischen Wohnmobilfreunde, die eine tolle Stallplatzsammlung angelegt haben und aktuell halten.

Dienstag, 12. April 2011

Bin mal wieder unterwegs....

...demnächst gehts für einige Tage in die Niederlande, ein Partnerstadtsjubiläum feiern. Wir haben uns ein paar freie Tage drumrum gelegt und wie es der Zufall will, habe ich auf der Seite der holländischen Patchworkgilde gleich 5 Ausstellungen auf unserer eigentlich doch recht kurzen Strecke gefunden.

Am gespanntesten bin ich auf die Ausstellung in Harderwijk von Elly van Steenbeek und ihrem Mann, der Naturfotografien macht.
Und dann gibts noch die neue Ausstellung der Gruppe MeerArt im Veenkoloniaalmuseum in Veendam, die letztes Jahr von August bis November im Sielhafenmuseum in Carolinensiel ausgestellt war. Die erste hatte ich in Berlin gesehen und war begeistert. Darum freue ich mich auf diese natürlich sehr.
Dann gibts noch eine Ausstellungen von Roos van Dijk in einem Quiltaltelier, in einem Klederdrachtmuseum (ook is er klederdrachtstof te koop - ob ich so was brauche- na, mal schauen) ist auch eine kleine Ausstellung und zu guter Letzt, bzw. mitten in der Zeit eine Patchworkausstellung einer Gruppe aus unserer Partnerstadt. Da eröffnen sich ungeahnte, internationale Möglichkeiten;-) Ich werde berichten und vielleicht auch ein oder zwei Bilder zeigen.

Und noch was genäht...

...aber auch schon wieder einige Wochen her.

Vor langer, langer Zeit hatte ich mir mal Restkisten mit Provencestoffen eines Hamburgers Stoffgeschäfts schicken lassen. da waren nicht nur die uns allen bekannten Stoffe mit Olivenzweigen, Ranken usw drin, sondern auch ein rot-weißer Stoff, von dem ich mir damals überhaupt nicht vorstellen konnte, dass ich den mal hier bei mir hinlegen würde. Tja, wir werden älter und entwickeln uns (weiter/zurück???).




Nun habe ich einen Teil des Stoffs in zwei Tischsets verarbeitet, rot und weiß, passend zur Küche.
Sie sehen richtig edel aus, passen gar nicht zu uns *grins*
Naja, mit der entsprechenden Anzahl an Flecken wirds schon wieder passen mit der Zeit......

3. Block Sofie Quilter Sampler

Endlich habe ich mal etwas Zeit, die muss ich gleich nutzen, um meine Fortschritte zu zeigen.
Der dritte Block ist schon lange fertig, war ja schließlich der Märzblock, ich habs nur nicht geschafft, ihn hochzuladen....keine Zeit, keine Zeit, keine Zeit.

Hier ist er, wie gewohnt schön quietschebunt :-)


Der vierte ist vorbereitet und geht mit auf große Fahrt im Wohnmobil.