Montag, 29. Februar 2016

UFO Februar 2016

Nach dem letzten Springenähwochenende Ende September hatte ich den festen Vorsatz gefasst, in diesem Jahr nicht auf den letzten Drücker den als Eintritt gewünschten Frühchenquilt zu nähen und darum nahm ich mir den als Februarufo vor. Wenigstens das Top sollte fertig werden, übertreiben wollte ich es ja nun doch nicht :-)

Wir einigen uns auch in jedem Jahr auf einen Gruppenchallenge, dessen Teilnahme aber freiwillig ist. In den letzten Jahren habe ich nicht mitgemacht, aber dieses Jahr wollte ich wieder dabei sein. Wir haben uns aber auch etwas einfaches ausgesucht, die Herausforderung war jetzt nicht sooo groß: "Disappearing Block" ist das Thema 2016.
Und faul schlau wie ich bin, habe ich für das Top einen Disappearing 4 Patch auisgesucht. Den Disappearing Nine Patch habe ich vor vielen Jahren schon in Doppelbettgröße genäht, da kanns jetzt ruhig etwas kleiner werden.


Und dadaaa......fertisch!


Tolles Muster, gut zu nähen. Ich musste nur etwas aufpassen, dass ich die Teile richtig drehe und dann bitte auch noch richtig zusammennähe. Aber ich musste nur ein Mal entnähen, das find ich jetzt mal wirklich wenig!!!


Mir gefiel es so gut, dass ich überlege, noch einen Disappearing 4 Patch zu nähen, ihn dieses Mal aber quer zu schneiden.

Na, schauen wir mal.

Samstag, 27. Februar 2016

Schreck am Nähwochenende

Vor 3 Wochen fand das alljährliche Nähwochenende meiner Patchworkgruppe statt.
Freitagabends wird in den Gruppenräumen aufgebaut, die ganz Fleißigen beginnen dann auch schon mit Nähen. Für mich ist das nix. Die Erfahrung hat mich gelehrt, dass mit mir an einem Freitagabend nix mehr los ist. Nach einer Arbeitswoche habe ich da den absoluten Tiefpunkt. Mechanisches Vormichhinnähen ginge wohl noch, aber nachdenken? Nein, geht gar nicht!
Also habe ich brav aufgebaut, Probe gesessen......mmmhh..... Die Arbeitsfläche meiner Nähmaschine ist auf Schlüsselbeinhöhe. Nicht grade eine optimale Sitzposition, da muss ich was ändern.

Nun gut, ein Binding für einen Quilt schneiden, bügeln und zusammennähen ging noch, aber dann war Feierabend.

Am nächsten Morgen habe ich dann zusätzlich zum halben Hausrat noch meinen klappbaren Nähtisch mitgenommen und los gings. Als erstes wurde das Binding an den Quilt genäht, damit ich im Falle einer Nähmaschinenpause etwas zum Nähen an der Hand habe.




Weiter gings mit den Blöcken für einen Strip Tube Quilt nach diesem Tutorial.
 In den Tiefen meiner Boxen lagerten noch einge als Päckchen gekaufte FQ, die ich nun nach Jahren endlich vernähen will.






 Als FQ gekauft, wars nur merkwürdig, dass nach dem Zuschneiden, wobei von jedem Stoff gleich viel und gleich lange Streifen abgeschnitten wurden, sehr unterschiedlich breite Reste übrig blieben. Das variiert von 5 bis 13 cm.Mmmh, Zauberstoff?

 Das gleiche Muster, nur anders zusammengesetzt, habe ich vor ca. 25 Jahren in meiner ersten Patchworkdecke vernäht. Kennengelernt habe ich es als "Römische Streifen", genäht habe ich es als blutige Anfängerin mit recht festen Unistoffen vom dänischen Bettenlager und das Uniquadrat ist *pssst* dunkelblau. Hintergund wurde ein altes Leinenbettlaken aus Familienbeständen.

Aber damit endete meine blaue Phase auch schon, bevor sie richtig begann :-)

Unterbrochen wurde die Meternäherei nur durchs Mittagessen und eine Kaffeepause.
 Gegen Spätnachmittag wurde meine Nähmaschine immer langsamer, bis sie irgendwann einfach stehen blieb. Nix ging mehr. Display leuchtete, aber die Nadel bewegte sich nicht hoch und runter, der Transporter stellte seinen Dienst ein. So ein M....!!!
Also wurde sie eingepackt und ich musste notgedrungen Plan B zum Einsatz bringen: Das Binding annähen. 
Nur gut, dass ich meine alte Anfängermaschine ( die damals vor ca. 25 Jahren günstigste Paff mit Obertransport) immer behalten habe. Die durfte mich dann als Ersatz am nächsten Morgen zum Nähen begleiten. Und sie hat mich nicht im Stich gelassen. Brav schnurrend nähte sie mir die restlichen Blöcke fertig.

Am Unglücksabend hatte ich mich schon seelisch mit einer neuen Nähmaschine befasst. Was muss sie alles können? Automatisches Einfädeln wäre cool, Fadenabschneider ein nettes Goodie, aber Kniehebel, Nadeluntenposition muss sein. Und leichter sollte sie sein als die gefühlte 50 kg schwere Bernina. Was ich nicht bräuchte, sind 150 und mehr Stichprogramme, aber die muss ich anscheinend immer dazu nehmen. 
Und immer wieder die Frage: Was mach ich bloß mit der Problemmaschine? In der Gruppe tauschten wir uns am Sonntag über die diversen Vor- und Nachteile der Händler mit Werkstätten rund um uns herum aus. Nicht dass es so viele sind...wir leben hier auf dem platten Land, fern jeder Großstadt.

Montagvormittag, nach einigen Telefonaten, stand der Entschluss fest: Sie kommt zur Reparatur und abhängig von der Höhe der Kosten wird entschieden: Reparieren oder neu kaufen.
Montagnachmittag weggebracht, Mittwochvormittag kam schon der Anruf mit der Diagnose und den Kosten und es war klar, ich behalte sie erst mal.
Diagnose: Trotz regelmäßiger Inspektion waren wichtige, bewegliche Teile verharzt. Mir technisch Unbedarfter wurde das vom Fachmann so erklärt: Bei einer Inspektion würde in der Regel saubergemacht, einige Teile geölt, aber nicht komplett aufgemacht und nachgefettet. (Und nein, ich hatte sie in einer anderen Werkstatt zur Inspektion gebrach). Er hat nicht betont, dass das natürlich bei ihm anders wäre.
Eine Woche später habe ich sie wieder abgeholt, sie läuft wieder wie eine Neue. Mal schauen wie lange sie durchhält. Sie ist ja schließlich erst 13 Jahre - ist doch kein Alter für ne Nähmaschine!

Ach ja, bezahlt habe ich 180,-, die Inspektionen haben übrigens immer knapp unter 100,- gekostet. Bei diesem Händler nur um die 40,-. Ratet mal, wo meine Maschine nächstes Jahr zur Inspektion geht?

Sonntag, 31. Januar 2016

UFO Januar 2016

Der Januar neigt sich schon dem Ende zu und ich habe es tatsächlich geschafft, die handgenähten Hexagonreihen mit den maschinengenähten Zwischenstreifen zu einem Ganzen zu vereinen *freuemichwirklich*.



Nun sind die Hexagonblöcke aus "Antjes Lieselsampler" von den Sofaquiltern zu einem schönen Top geworden.





 Wenn ich so zurück denke, wo sie überall entstanden sind..... zum
größten Teil in Wohnmobilurlauben in Frankreich in den Jahren 2011 - 2013, von den grünen Hexasternen am Reihenende und den kleinen Füllblöcken musste ich wegen meines geänderten Layouts noch einige im letzten Jahr nachnähen. Immer mal wieder gab es längere Ruhepausen, aber nun ist es geschafft.


Ausnahmsweise wirds hier keine Fleecedeckenrückseite geben, dafür ist das Top einfach zu lang. 2,20 m - was für uns Zwuckel viel zu lang ist. Mal schauen, wo der Quilt eingesetzt wird.

Gequiltet wird das Top wie eigentlich alle meine Quilts auf der Grand Quilter mit dem Inspirarahmen, aber nicht sofort oder in naher Zukunft. Jetzt hab ich erst mal Lust, wieder an der Maschine zu sitzen und zu nähen, nähen, nähen.......

Sonntag, 24. Januar 2016

Heute zu Ende gehört

Das war mal ein richtig spannender Thiller/Krimi: Nebelmord von Yrsa Sigurdardottir

Ich hatte vor längerer Zeit die Krimis von ihr mit der Anwältin Dóra Guðmundsdótti gelesen und einer wie der andere war superspannend.
Als mir jetzt "Nebelmord" in die Hände fiel, dachte ich mir, dass ich da nix falsch machen kann, denn so sehr wird sie sich ja nicht geändert haben. Richtig gedacht!


Drei Handlungsstränge werden nach und nach miteinander verknüpft. Im Laufe der Handlung wurde ich auf eine vollkommen falsche Fährte geführt, nachdem ich schon triumphierend dachte: "Hach, ich weiß wer der Täter ist - nun kann ich entspannen". Weit gefehlt - zum Schluß kommt noch mal eine Überraschung.

Zur Geschichte:
Im Januar 2014 werden drei Techniker und ein Fotograf auf eine minikleine, unbewohnte Schäreninsel vor Island geflogen. Drei Techniker zur Wartung, der Fotograf ergriff die seltene Gelegenheit zum Fotografieren. Geplant war, sich nur eine Nacht auf der Insel aufzuhalten und die beiden Tage zur Wartung zu nutzen. Ein Hubschrauberschaden zwingt sie, ihren Aufenthalt zu verlängern und schon beginnt das Unheil.
Cirka zur gleichen Zeit vermisst eine vom Haustausch aus Florida zurückkehrende Familie ihre Haustauschpartner, bzw. es geschehen merkwürdige Dinge in ihrem Sommerhaus und rund um ihr Haus.
Ebenfalls zu dieser Zeit versucht Polizistin Nina den Selbstmordversuch ihres Mannes zu verarbeiten und findet im Polizeiarchiv eine uralte Akte, in der der Name ihres Mannes erwähnt wird.


Bei jedem Kapitel wechselt der Handlungsstrang, aber nachdem ich eine Runde gedreht hatte, hat es mich nicht mehr irritiert. 
Wenn Ihr ein spannendes Buch sucht, nur zu - ich kanns empfehlen! Auch das Hörbuch wird gut vorgelesen von Daniel Drewes.

Freitag, 22. Januar 2016

Und noch 'ne App fürs IPad

...gibts auch für Android.... das gleich vorweg :-) Und auch mit dem PC kann man sich dort vergnügen.

Kennt Ihr Issuu?

Eigentlich ist das Programm gedacht, um online Magazine zu veröffentlichen. Hersteller, Firmen, Vereine, Volkshochschulen, Fremdenverkehrsverbünde usw. nutzen diese Plattform, um ihre Programme zu veröffentlichen, bzw. diese in ihren Webseiten über das Programm einzubinden. Verlage werben für ihre Onlineausgaben mit Leseproben.
Einzelpersonen nutzen es, um digitale Ausgaben von Zeitschriften zu erstellen. Wie das funktioniert, will ich gar nicht wissen,  aber gerne stöber ich in diesen Zeitschriften.
Natürlich muss man sich, wie überall, erstmal registrieren. Aber dafür benötige ich nur eine Mailadresse, einen Benutzernamen und ein Passwort und schon gehts los. Es gibt auch die Möglichkeit, sich über Facebook oder google+ anzumelden, aber wer will das schon?

Dann kanns losgehen: Die Bedienung ist ganz einfach.
Links ist ein kleiner roter Punkt. Rot - also wichtig! Nach dem Klick drauf öffnet sich ein Seitenfeld, dort auf "stöbern" klicken, einen Suchbegriff (ganz einfallsreich: Patchwork) eingeben. Nun gibts viele, viele Ergebnisse in allen möglichen Sprachen.
Beim Klicken auf die einzelnen Zeitschriften könnt ihr mit dem üblichen Wischen die Zeitung durchblättern. Ihr werdet merken, dass manchmal nur drei, vier Seiten anzuschauen sind (eine Leseprobe des Verlags), bei anderen ist es aber die gesamte Ausgabe.
Neben dem Titelbild sind oben kleine Buttons, den ersten kennen wir schon (teilen, senden), der zweite soll einen Bücherstapel darstellen. Darauf geklickt und die Zeitschrift wird einem Stapel hinzugefügt, den du in dem kleinen, neu aufgegangenem Fenster anlegst.
Manchmal hat der "Herausgeber" noch andere Zeitschriften auf seinem Stapel, die unserem Beuteschema entsprechen. Dazu unten rechts neben dem Titelbild auf den Namen klicken und ihr steht in dessen Bibliothek.
Zurück zu den drei kleinen Buttons: Der Klick auf die Brille fügt die Zeitschrift deiner Leseliste hinzu. Zu deiner Leseliste kommst du wieder durch den Klick auf den roten Punkt. Dort heißt sie Offline-Leseliste. Genau...Offline! Die Zeitschrift wird heruntergeladen und ist dann für dich offline verfügbar. Und so kann ich mir einen Vorrat für wlan-freie Zeit anlegen. Und Patchworkzeitschriften müssen ja nicht zwingend deutsch sein ;-)
Ich habe schon einige Stapel angelegt: Frankeich, Loire, Patchwork, Textilart, usw. usw. Kleiner Tipp von mir: "Through our hands" - eine Onlinezeitschrift. Guckt sie Euch mal an. Auch hier gibts verkürzte und komplette Ausgaben, da müsst Ihr mal schauen. Es lohnt sich!

Durh das Stöbern kann ganz schön viel Zeit verdaddelt werden....vielleicht soltlen wir uns einen Wecker stellen;-)

Interessiert Euch so etwas überhaupt? Oder denkt Ihr Euch, was schreibt die denn heute fürn Zeugs? Was sollen wir mit den Apps? Kennen wir doch schon lange, alles alte Hüte!
Falls Ihr es ausprobiert: Wie gefällts Euch?



Dienstag, 19. Januar 2016

Quiltfestival Nordfriesland 2014

 Meine Güte, im Entwurfsordner schlummerte auch noch dieser Beitrag. Der ist ja wirklich schon uralt und das nächste Quiltfestival steht schon vor der Tür! Und dieses Jahr fahren wir zu dritt!!! Da bin ich ja mal gespannt, wie wir das hinbekommen :-)


Auch in diesem Jahr (2014) waren wir wieder dort - Donnerstag Anreise, Sonntag Abreise und dazwischen viele, viele schöne Quilts!
Ein kleines silbernes Wohnmobil in Holland
Jede Ausstellung hat uns begeistert - von der ersten bis zur letzten! Freunde des traditionellen Quilts sind sicher nicht auf ihre Kosten gekommen, denn es waren überwiegend moderne Arbeiten. Nix Abgedrehtes, die Zeiten der verarbeiteten Gemüsenetze usw scheint vorbei zu sein.

Wenn mich jetzt jemand nach meinem Favoriten fragt - mmmhhh- kann ich nicht sagen.

War es Marjon Hoftijzer-Boer mit ihren wunderschönen transparenten Arbeiten???






Oder Els van Barle, deren Arbeiten in der St. Nicolaaskerk so schön zur Geltung kamen???





Dann wäre da noch Teadske van der Linden, Gerry van der Lugt, Christa Ebert, Dierkje van der Horst-Beetsma, die Gruppe StiQs (sehr, sehr schöne Arbeiten!), Hanne Capel, Willy van de Beek-Oldenhof und die Ausschreibungsquilt zum Thema "Denken". Ganz klar: Eine Lieblingsausstellung habe ich nicht. Und wie fast immer nach so einem Event nehme ich mir vor, beim nächsten Mal mehr Bilder zu machen, denn ich könnte sie jetzt stundenlang anschauen.

Unser Abschiedsgruß auf dem Campinplatz war: " Bis 2016, wir kommen wieder!"






Sonntag, 17. Januar 2016

UFO des Monats Juli 2015

Unfd hier nun das letzte Ufo aus dem Jahr 2015. Das ist auch gut so, denn das UFO Januar 2016 muss ja schon bald gezeigt werden.

Aber nun zum UFO Juli 2015:

Oh oh, bei diesem UFO wars brandeilig:
Das Top hatte ich in der Nähwoche im Februar genäht und sollte für meine Nichte zur Hochzeit sein.  Schön kuschelig mit einer Fleecerückseite. Nun ist das Top aber aus Batik und selbst mit ner Fleecerückseite fand ich es nicht wirklich kuschelig, weil Batik für mich eher antikuschelig ist. Was tun? Ausnahmsweise sollte ein Vlies in die Mitte, also mal echt ein Quilt aus drei Lagen. Das ist bei mir ja seltener der Fall, weil ich sonst Baumwollstoff oben im Top und Fleecerückseite vollkommen ausreichend finde.


Aber nun lebe ich hier dummerweise in der Patchworkdiaspora, kein Stoffgeschäft mit dünnem, weichen Vlies weit und breit. Und diese Hochzeit sollte am ersten Augustwochenende sein und die Woche vorher starteten wir schon auf die Fahrt dorthin, verbunden mit einer Urlaubswoche. Die Zeit war echt knapp!
 Die liebe Melli mit ihrem Shop konnte mir kurzfristig aushelfen, gerettet.


Gequiltet wurde wieder auf dem Inspira Quiltrahmen mit der Grand Quilter, das ging also recht flott und so hatte ich noch ausreichend Zeit, das Binding von vorne mit der Maschine und von hinten mit der Hand dran zu nähen.
Nun gibts in dem Haushalt einen Batikquilt mit Batikrückseite und Vlies drinnen und einen Batikquilt  mit Vlies drinnen und Fleecerückseite. Hoffentlich gibts keinen Streit :-) sonst müsste ich wohl noch mal einen nähen. Aber ich habe keinen Batik mehr und ich will das Zeugs auch nicht mehr kaufen!!! Sonst hab ich wieder Reste..... mmmhh, vielleicht eine Jellyroll?

Donnerstag, 14. Januar 2016

UFO des Monats Juni 2015


 Und noch ein Post aus der Vergangenheit.... bald ist das Jahr 2015 abgearbeitet. Ich nehm mir fest vor, dass in diesem Jahr besser zu machen. Obs gelingt........????
 

Irgendwie erwischte mich das UFO im Juni kalt von hinten: Schwupp war der Monat schon fast rum und ich hatte noch nicht mal angefangen, geschweige denn mitgeteilt, was ich machen wollte.

In der UFO-Kiste (ja, so was hab ich und wenn ich ehrlich bin, sinds mehrere Kistchen) habe ich eine schwarz-weiß-rote Kissenhülle gefunden, die mal aus Polsterstoffen angefangen hatte.



Das wurde nun das Juni-UFO und ich habe sie fertig gestellt.
Schön ist sie geworden mit edler Rosenrückseite aus Jooppolsterstoff und passt super zum Schwarzweißrot-Quilt.

Vom Rosenstoff habe ich noch mehr und auch  mit noch größeren Blüten. Da könnte ich ja mal noch ein Kissen nähen...UFO 2018?



Dienstag, 12. Januar 2016

Genäht während des Nähwochenendes

Erst die Pflicht, dann die Kür - das hatte ich mir ganz fest vorgenommen!!!
Eine meiner Schwestern hatte sich vor längerer Zeit schon einen prima flutschigen  Gardinenstoff gekauft, weil da soooo schöne Afrikatiere drauf sind. "Ach, liebe Mrs. X.,  könntest du mir da wohl etwas für die Wand draus nähen?" Aus meinem Fundus haben wir dann noch ein paar passende Stöffchen gesucht und alles fein säuberlich in eine Tüte gelegt. Und da lags nun...ich denke, es waren zwei Jahre, aber ich hab nicht mehr genau nachgefragt.
Und nun muss das endlich abgearbeitet werden. Wahrscheinlich glaubt meine Schwester, ich hätts schon entsorgt...

Ich habs in Springe auf den Tisch gelegt und meine drumherumsitzenden Nähnachbarinnen genötigt, mir ihre Ideen dazu zu verraten. Ich habe damit gedroht, sie das ganze Wochenende damit zu nerven, wenns keine zündende Idee gibt, denn ohne fertiges Teil würde ich hier nicht wegfahren!
Rausgekommen ist solide Patchworkarbeit: Passenden Stoff auswählen, mit Rahmen auf gemeinsame Größe bringen, zusammennähen, Vlies dahinter, Rückseite aussuchen, quilten, fertig! Hört sich einfach an, aber den Stoff wünsche ich meiner ärgsten Nähfeindin nicht!!!

Meiner Schwester hab ich dann gleich ein Foto geschickt. Sie konnte es gar nicht glauben und als sie es dann am ersten Advent endlich überreicht bekam, hat sie sich richtig drüber gefreut. Na, dafür habe ich doch gerne zwei, drei Stündchen vor mich hin geflucht!!!

Nach der Pflicht kommt die Kür...... naja, wenigstens selbständig und freiwillig aus der großen Menge an UFOs habe ich es ausgesucht. Ich brauchte unbedingt bunte Stoffe zwischen den Fingern und unter der Nadel.
Das UFO des Monats Mai sollte wieder ein Stückchen wachsen.....irgendwann wirds wohl auch mal fertig sein!



Dreiecke aus meinen schönen bunten Stoffen geschnitten, den letzten Rest des hellgrün gepunkteten Stoffs verarbeitet und das Mittelteil der Zwischenstreifen zusammengesetzt.Und das wars dann erstmal mangels passendem Stoff. Inzwischen hat die liebe A.*** einen passenden Stoff aufgetrieben und es könnte weitergehen.

Noch etwas habe ich genäht an dem Wochenende. Bei A*** hatte ich ein Krempeltäschchen gesehen, das wollte ich auch mal ausprobieren. Sie sagte, es wäre ganz einfach, ich hätte doch schließlich schon öfter Reißverschlußtäschchen genäht. Ja, stimmt, habe ich, aber ich habe auch ein Siebhirn und muss quasi jedes Mal wieder von vorn anfangen mit dem "UmdieEckeDenken". Wie war das mit "rechts" und "links"? Wo kommen die Zähnchen hin? Wie sieht das aus, wenns gewendet ist? Ich bewunder die, die nach Monaten sofort wieder wissen wie es geht.
Dieses Mal war ich schlau und habe zusätzlich zu der angeblich quilterin100tauglichen Fotoanleitung von A*** ganz viele Fotos von jedem kleinen Schritt gemacht. Und das war auch gut so, aber das ist eine andere Geschichte.
Das Tolle an dieser Tasche ist, dass sie einen super Stand hat und sich ganz leicht krempeln lässt. Geschlossen sieht sie nur gut aus, wenn sie voll gepackt ist. Optimal ist sie, wenn man etwas unterbringen möchte, zu dem man immer einfachen Zugriff haben möchte. Klämmerchen z.B. oder hochkant gestellte Nähgarnrollen oder auch fürs Strickzeug. Ganz sicher eignet sie sich nicht für Schokolade oder ähnliches, man kommt zu einfach dran :-)



Montag, 11. Januar 2016

Eigentlich müsste ich es doch besser wissen......

Als UFO dieses Monats habe ich mir vorgenommen, die Reihen des Lieselsamplers fertig zu stellen und alle aneinander zu nähen - das Top fertig machen also.
Nun ja, eigentlich müsste ich es doch wissen......ich kenne mich schließlich schon eine ganze Anzahl an Jahren und durfte ja auch bei vielen Gelegenheiten die Erfahrung machen, dass andere akkurat nähen können, aber ich nicht unbedingt dazu gehöre. 
Die Reihen mit den Hexagons waren ja schon als anderes UFO des Monats aneinander genäht worden, die Zwischenstreifen konnte ich jetzt, als der Stoffnachschub ins Haus flatterte, beenden. 
Nun müssten "nur" noch alle zusammengenäht werden. Ist doch eigentlich fast zu wenig als UFO des Monats höre ich da einige sagen......ja, stimmt, das wäre richtig, wenn.....ja, wenn.... ich richtig gerechnet hätte.
Ich war der festen Überzeugung, die Zwischenstreifen wären fertig. Ich hatte ja schließlich alles ausgerechnet, schön hingelegt, zusammen genäht und an die Samplerreihen gelegt. Aber da muss ich einen ziemlichen Knick in der Optik gehabt haben, sie waren  viel zu kurz.

Gestern, am verregneten Sonntagvormittag, saß ich in meinem Nähzimmer, hochmotiviert und wollte loslegen. 


Erste Komplikation: Ah ja, stimmt, die Samplerreihen sind handgenäht, gelieselt sozusagen, die Zwischenreihen sind maschinengenäht. Also keine Nahtzugabe an den Samplerreihen, aber eine schöne grade Kante an den Zwischenstreifen dafür. Im Gegensatz zu den handgenähten Samplerstreifen.




Ok, Heftfaden raus, Papierchen rausgefummelt, umgebügelt, eine riesengroße Fummelei. Dann auf den Zwischenstreifen gelegt, mit den tollen Klämmerchen  festgesteckt.....ooooops, zu kurz. 
Drei!!!! Dreiecke musste ich noch anfügen, natürlich ging das erst, nachdem ich die Randstreifen der Zwischenstreifen verlängert hatte. 



Dann endlich angenäht, mmmhh, eher drangebastelt. Es ist schon eine Herausforderung für mich!


Nachdem ich das auf beiden Seiten eines Samplerstreifens gemacht hatte, erklärte ich mein Tagewerk im Nähzimmer für beendet - hatte ja auch nur schlappe 2,5 Stunden gedauert. 
Nur gut, dass ich mit dem Januarufo jetzt schon angefangen habe! Die Zeit bis zum nächsten Motivationsschub werde ich mir vertreiben mit Heftfäden am Rand und Papierchen entfernen, glattbügeln. Sind ja nur noch drei Streifen......